Bundesliga

Wiedwald verhindert Schlimmeres, Lichtblick Guwara

Werder-Coach Skripnik ist trotz Niederlage zufrieden

Wiedwald verhindert Schlimmeres, Lichtblick Guwara

Überzeugte auf ungewohnter Position: Werder-Schützling Leon Guwara (rechts).

Überzeugte auf ungewohnter Position: Werder-Schützling Leon Guwara (rechts). imago

Aus Bremens Trainingslager in Zell am Ziller berichtet Thiemo Müller

Bremens Coach Viktor Skripnik sprach nach 90 kampfbetonten und von Fouls geprägten Minuten dennoch von einem "sehr guten Test. Man hat gesehen, dass der Gegner zwei Wochen näher am Saisonstart ist als wir. Vom körperlichen Zustand bedeutet das einen enormen Unterschied."

Spielersteckbrief Mölders
Mölders

Mölders Sascha

Spielersteckbrief Gebre Selassie
Gebre Selassie

Gebre Selassie Theodor

Spielersteckbrief Aycicek
Aycicek

Aycicek Levent

Spielersteckbrief Wiedwald
Wiedwald

Wiedwald Felix

Spielersteckbrief Diagne
Diagne

Diagne Fallou

Spielersteckbrief Galvez
Galvez

Galvez Alejandro

Spielersteckbrief Guwara
Guwara

Guwara Leon

Trainersteckbrief Skripnik
Skripnik

Skripnik Viktor

Der Fußballlehrer lobte das Engagement seiner Profis, was indes nicht darüber hinwegtäuschen konnte: Die spielerischen Mittel reichten nicht, um die zu diesem Zeitpunkt logischen physischen Vorteile des Zweitligisten zu kompensieren. Werder ging zwar nach einer scharfen Freistoß-Flanke von Neuzugang Florian Kainz durch ein Eigentor von Sascha Mölders früh in Führung, kam dann aber erst wieder in der Endphase zu Chancen, als 1860 nahezu komplett durchgewechselt hatte.

So traf Lukas Fröde unmittelbar vor Abpfiff per Kopf die Latte. Einziger echter Lichtblick: Youngster Leon Guwara empfahl sich im zweiten Abschnitt als Rechtsverteidiger-Backup für Theodor Gebre Selassie: "Er hat es gut gemacht", lobte Skripnik den 20-Jährigen zu Recht, "obwohl das eigentlich gar nicht seine eigentliche Position ist". Der etatmäßige Linksverteidiger könnte sich in dieser aktuell noch zu vergebenden Rolle aber etablieren, falls sich auf dem Transfermarkt weiterhin keine ideale Alternative auftut.

Mugosa und Degenek per Traumtor drehen das Spiel

Stefan Mugosa nach toller Vorarbeit von Sturmkollege Mölders erzielte nach einer guten halben Stunde den Ausgleich für 1860, wobei das Bremer Innenverteidiger-Duo Alejandro Galvez/Fallou Diagne ebenso wie Linksverteidiger Santiago Garcia das Nachsehen hatten. Milos Degenek legte mit einem Traumtor nach zu kurz abgewehrter Ecke das 2:1 für die Münchner nach.

Werder-Keeper Felix Wiedwald verhinderte zwischenzeitlich gegen die Bremer Leihgabe Levent Aycicek und Mölders weitere Gegentreffer. Wermutstropfen für die Löwen: Karim Matmour (nach Zusammenprall mit Clemens Fritz) und Victor Andrade (nach Foul von Izet Hajrovic) mussten angeschlagen vom Platz.

Statistik zum Spiel:

SV Werder Bremen - TSV 1860 München 1:2 (1:2)

Werder, 1. Halbzeit: Wiedwald - Gebre Selassie, Galvez, Diagne, S. Garcia - Fritz - Bartels, M. Eggestein, Junuzovic, Kainz - Pizarro
Werder, 2. Halbzeit: Wiedwald - Guwara, Galvez (71. Caldirola), Fröde, Sternberg - Petsos - Hajrovic, Veljkovic, U. Garcia, Thy - J. Eggestein
1860 München: Eicher - Busch (79. Weeger), Uduokhai (79. Rodnei), Mauersberger (74. Bülow), Wittek (79. Yegenoglu) - Degenek (74. Sukalo), Adlung (74. Heinrich) - Matmour (18. Aycicek), Andrade (52. Helmbrecht) - Mugosa (74. Liendl), Mölders (79. Neuhaus)
Tore: 1:0 Mölders (18., Eigentor), 1:1 Mugosa (33.), 1:2 Degenek (39.)

Streifen en vogue: Die Trikots 2016/17