Bundesliga

Wieder verletzt: Mangala fehlt dem VfB erneut wochenlang

Stuttgarts Defensivmann erleidet Rückschlag

Wieder verletzt: Mangala fehlt dem VfB erneut wochenlang

Fehlt dem VfB noch länger: Orel Mangala.

Fehlt dem VfB noch länger: Orel Mangala. imago images

Fotos im Gespräch mit Trainer Pellegrino Matarazzo, Fotos beim Herumalbern mit Waldemar Anton, Filmchen beim Rondo mit Tanguy Coulibaly, Philipp Förster und anderen: Orel Mangala mittendrin und mit breitem Lächeln im Gesicht, bereit für die Partie am Samstag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) gegen Borussia Dortmund.

24 Stunden später hat sich die gute Stimmung, die der VfB Stuttgart über seine sozialen Kanäle verbreitet hatte, in Luft aufgelöst. Am Ende des gestrigen Trainings brach der Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel des Defensivmanns wieder auf, wie sich jetzt bei genaueren Untersuchungen herausstellte. Mangala wird den Schwaben noch einmal mindestens drei, eher sogar mehr Wochen fehlen.

Ein herber Rückschlag für den Nationalspieler sowie für die Mannschaft, in der er sich in dieser Spielzeit zu einer absoluten Stütze im Mittelfeld entwickelt hat - im Kampf des Klubs um Punkte im Endspurt der Saison, im Kampf Mangalas um einen Platz in Belgiens EM-kader. Der Muskelfaserriss zuvor hatte ihn schon die Teilnahme an den jüngsten A-Länderspielen gekostet. Jetzt könnte ihn die erneute Verletzung die Hoffnung auf eine EM-Teilnahme insgesamt kosten.

Matarazzo: "Sind bisher insgesamt relativ gesund durch die Saison gekommen"

Bereits vor genau einer Woche hatten die Stuttgarter einen weiteren verletzungsbedingten Rückschlag hinnehmen müssen: Auch Nicolas Gonzalez, gerade wiedergenesen, hatte sich einen erneuten Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen und fällt weiter aus. Dennoch sieht Matarazzo bisher keinen Zusammenhang zwischen den Blessuren und den Belastungen der Profis in dieser von Corona geprägten Saison. "Wir sind bisher insgesamt relativ gesund durch die Saison gekommen", so der Trainer am Rande des Falls Gonzalez. "Unsere Statistiken zeigen nicht, dass wir schlechter als in anderen Spielzeiten durchgekommen sind."

George Moissidis

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