Bundesliga

Wieder mehr Alternativen für Hoeneß bei der TSG Hoffenheim

Für Richards wird es eng bis zum Schalkespiel

Wieder mehr Alternativen für Hoeneß

Wieder voll ins Training integriert: Stefan Posch.

Wieder voll ins Training integriert: Stefan Posch. imago images

Bereits zur Pause hatte Stefan Posch aufgeben müssen, der Österreicher hatte einen Schlag in den zuvor schon lädierten Hüftbereich erlitten. Wenig später hatte es auch seinen Partner in der Hoffenheimer Innenverteidigung, Chris Richards erwischt, beim US-Amerikaner zwickte die Rückseite des linken Oberschenkels.

Einen größeren strukturellen Schaden haben aber beide nicht erlitten. Dem Vernehmen nach ist Posch bereits wieder voll ins Training integriert, Richards wird an die Rückkehr in die volle Belastung derzeit noch herangeführt, das dürfte deshalb eng werden für den 21-Jährigen bis zum Heimspiel gegen den FC Schalke 04 am kommenden Samstag.

Insgesamt aber kann Hoeneß mittlerweile wieder über einige Alternativen mehr verfügen. So haben die seinerzeit in Freiburg eingewechselten, aber selbst noch leicht angeschlagenen Verteidiger Kevin Vogt und Harvard Nordtveit wieder ein verbessertes Fitnesslevel erreicht. Auch Sebastian Rudy, Mijat Gacinovic, Kevin Akpoguma und Marco John haben ihre Blessuren nun ausgeheilt. Zudem hat auch der damals in der Nationalelf arg belastete Christoph Baumgartner seine Akkus wieder aufgeladen.

Freiwillig verzichtet der Klub dagegen in den letzten drei Spielen auf Stürmer Munas Dabbur, der Angreifer wurde wegen privater Probleme freigestellt. Der Israeli muss seine Ehefrau in der Heimat wegen Schwierigkeiten um die Aufenthaltsgenehmigung unterstützen, zudem hätten die nun verschärften Quarantäne-Vorschriften für die Bundesligisten die Wiedereingliederung des 28-Jährigen nach dessen Rückkehr erschwert. Also soll der zuletzt ohnehin um seine Form ringende Dabbur sich nun um die familiären Probleme kümmern, um sich danach unbelastet auf die kommende Saison im Kraichgau vorzubereiten, sein Vertrag bei der TSG läuft noch drei weitere Jahre.

Michael Pfeifer