19:04 - 4. Spielminute

Gelbe Karte (Wiedenbrück)
Brisevac
Wiedenbrück

19:40 - 40. Spielminute

Tor 1:0
Sumelka
Rechtsschuss
Vorbereitung Studtrucker
Wiedenbrück

19:42 - 43. Spielminute

Gelbe Karte (Sandhausen)
Achenbach
Sandhausen

20:06 - 51. Spielminute

Gelbe Karte (Sandhausen)
Olajengbesi
Sandhausen

20:10 - 54. Spielminute

Gelbe Karte (Sandhausen)
Ulm
Sandhausen

20:12 - 56. Spielminute

Spielerwechsel (Sandhausen)
Löning
für Kulovits
Sandhausen

20:12 - 56. Spielminute

Spielerwechsel (Sandhausen)
D. Blum
für Thiede
Sandhausen

20:14 - 58. Spielminute

Gelbe Karte (Wiedenbrück)
Strickmann
Wiedenbrück

20:18 - 62. Spielminute

Tor 1:1
Jovanovic
Kopfball
Vorbereitung Achenbach
Sandhausen

20:21 - 66. Spielminute

Tor 1:2
Ulm
Linksschuss
Vorbereitung Stiefler
Sandhausen

20:23 - 67. Spielminute

Tor 1:3
Jovanovic
Rechtsschuss
Vorbereitung Olajengbesi
Sandhausen

20:24 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (Wiedenbrück)
Kaptan
für Knetsch
Wiedenbrück

20:29 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Wiedenbrück)
Do. Jansen
für Dayangan
Wiedenbrück

20:31 - 75. Spielminute

Gelbe Karte (Wiedenbrück)
Wassey
Wiedenbrück

20:31 - 76. Spielminute

Gelbe Karte (Wiedenbrück)
Njambe
Wiedenbrück

20:35 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Wiedenbrück)
Pollok
für Volkmer
Wiedenbrück

20:39 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Sandhausen)
Tüting
für Jovanovic
Sandhausen

20:38 - 83. Spielminute

Gelb-Rote Karte (Wiedenbrück)
Wassey
Wiedenbrück

WIE

SAN

DFB-Pokal

Jovanovic vereitelt die Überraschung

Wiedenbrück scheitert nach einer gelungenen ersten Hälfte

Jovanovic vereitelt die Überraschung

Dem Kampf (hier Wiedenbrücks Knetsch gegen Schauerte) folgte eine kurze Stärkephase des SVS - das reichte den Badenern am Ende.

Dem Kampf (hier Wiedenbrücks Knetsch gegen Schauerte) folgte eine kurze Stärkephase des SVS - das reichte den Badenern am Ende. picture alliance

Wiedenbrücks Trainer Theo Schneider veränderte seine Anfangself in Bezug zur 1:4-Niederlage bei Viktoria Köln auf drei Positionen. Sumelka (nach Rotsperre zurück), Wassey (zuletzt Kapselverletzung) und Dayangan rückten für Kücükyagci, Kaptan und Pollok hinein. Sein Gegenüber Alois Schwartz reagierte auf die1:2-Pleite in Bielefeld dagegen nur mit einer Veränderung: Kulovits wurde für Tüting ins Mittelfeld geschoben. Die Verletztenmisere der Badener ließ für den Trainer auch wenig Platz für Spielraum. Kister (Handbruch), Zimmermann (Bänderriss im Knie), Zabavnik (Fersenverletzung) und Kübler (Leisten-OP) stellen hier nur die Spitze der Lazarettliste des SVS dar.

Die Voraussetzungen im Gütersloher Heidewaldstadion waren von Anfang an klar: Regionalliga trifft auf 2. Bundesliga - quasi ein heranwachsender David auf einen sehr kleinen Goliath. Dennoch hatte Trainer Schneider "ein gutes Gefühl", das ihn auch vom Start weg nicht trügen sollte. Seine Wiedenbrücker begannen zweikampforientiert und machten in der eigenen Hälfte die Räume eng. Das Resultat: Aufbaufehler und lange Bälle des SVS. Vor allem Spielmacher Ulm kam überhaupt nicht zur Geltung. Chancen waren so bis nahe dem Halbzeitton absolute Mangelware, was vor allem für den Regionalligisten als Teilerfolg in die Geschichte eingegangen sein dürfte.

Spieler des Spiels
SV Sandhausen

Ranisav Jovanovic Sturm

2
Spielnote

4
Tore und Karten

1:0 Sumelka (40', Rechtsschuss, Studtrucker)

1:1 Jovanovic (62', Kopfball, Achenbach)

1:2 Ulm (66', Linksschuss, Stiefler)

1:3 Jovanovic (67', Rechtsschuss, Olajengbesi)

SC Wiedenbrück
Wiedenbrück

Hölscher3 - Volkmer4 , Czyszczon3, Njambe2 , Sumelka2 - Strickmann3 , Knetsch3 , Dayangan4 , Wassey2 - Studtrucker2, Brisevac3

SV Sandhausen
Sandhausen

Riemann3 - Schauerte4, Olajengbesi2 , F. Hübner4, Achenbach3 - Linsmayer3, Kulovits4 , Stiefler4, Ulm3 , Thiede4 - Jovanovic2

Schiedsrichter-Team
Frank Willenborg

Frank Willenborg Osnabrück

3
Spielinfo

Stadion

Heidewaldstadion

Zuschauer

1.807

Dass diese Geschichte noch eine Krönung zu bieten hatte, dafür sorgte Wassey, Studtrucker und Sumelka. Ersterer brachte einen Freistoß von halbrechts nach innen, wo er vom zweiten per Hacke glücklich weiter geleitet wurde und letztlich den Innenverteidiger fand, der knochentrocken zur Führung einschob (40.). Nur zwei Zeigerumdrehungen später eilte Knetsch über die rechte Bahn, flankte perfekt auf Brisevac, der sich jedoch von seinem Freiraum zu sehr überrascht zeigte und folglich nicht die Führung per Kopf erhöhte. In der letzten Minute vor dem Pausentee fand dann Ulm doch noch eine Lücke und im Strafraum Thiede, der das Spielgerät aber nicht am stark herauseilenden Torwart Hölscher vorbei bugsieren konnte.

DFB-Pokal

Ideenloser SVS

In den zweiten 45 Minuten veränderte sich das Bild vorerst nicht. Sandhausen zeigte sich ideenarm, Wiedenbrück gut verteidigend und immer wieder auf Konter lauernd. Dies brachte die Gäste derart auf die Palme, dass Olajengbesi und Ulm frustvoll dazwischen fuhren - die Gelben Karten folgten prompt (51. und 54.). Chancen? Mehr als ein verzweifelter Distanzschuss von Joker Blum - der im Paket mit Stürmer Löning zwischenzeitlich eingewechselt wurde - fand bis dato nicht statt (61.).

Dreifachschlag und Ende

Dann aber zeigte der Zweitligist seine Klasse. Den Anfang machte Jovanovic, der nach einer einer Achenbach-Flanke am höchsten stieg und locker einnickte (62.). Es folgte drei Minuten später der Auftritt von Ulm, der sich aus rund 25 Metern ein Herz nahm und das Rund mit Schnitt perfekt in den linken oberen Knick hievte - unhaltbar. Der Schock der Wiedenbrücker war zwar schon da, doch die Badener senkten den Puls noch mehr: Ulm flankte hoch und scharf in den Strafraum, fand Olajengbesi, der perfekt für Jovanovic ablegte. Der nahm gar die rechte Hacke zur Hilfe und schob unbeeindruckt ein (67.).

Ulm (Mitte)

Der Jubel kannte auch schon nach Ulms sehenswertem Treffer (Mitte) kein Ende mehr. picture alliance

In der Folge zeigte sich nun der SCW enttäuscht, Wassey holte sich vor Frust gar noch die Ampelkarte ab (82.). Die Badener führten die Führung clever gen Ende, zogen letztlich verdient ins Achtelfinale ein und sicherten sich zudem die rund 500.000 Euro Preisgeld, das vor allem in die eigene Infrastruktur fließen soll.

Die Wiedenbrück kämpft am Samstag (14 Uhr) in der Regionalliga West bei Fortuna Düsseldorf II um den ersten Dreier der Spielzeit. Einen Tag später (13.30 Uhr) empfängt Sandhausen in der 2. Liga den VfL Bochum. Die Achtelfinal-Auslosung des DFB-Pokals geht am Sonntag (ab 18 Uhr, LIVE!-Ticker bei kicker.de) über die Bühne.

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