Bundesliga

FSV Mainz - Wie sich Mateta wieder in Topform bringt

Ernährungsberaterin, persönlicher Fitnesscoach, Zusatzschichten

Wie sich Mateta in Mainz wieder in Topform bringt

Abgehoben: Jean-Philippe Mateta ist derzeit in Topform.

Abgehoben: Jean-Philippe Mateta ist derzeit in Topform. imago images

"Ich denke, das liegt an den Veränderungen um mich herum. Ich habe das Personal aufgestockt und ich Trainingseinheiten hinzugefügt, sowohl im Klub als auch zu Hause", erzählt der 23-Jährige, der pro Woche bis zu drei Zusatzschichten schiebt. Alles in Absprache mit Mainz 05, damit Mateta nicht überzieht "und in den Spielen die nötige Frische hat", wie Trainer Jan-Moritz Lichte erläutert. Der Spieler beschäftigt eine Ernährungsberaterin und einen persönlichen Fitnesscoach, darüber hinaus macht er individuelle Torschussübungen mit einem der Ersatzkeeper.

Mateta kommt in dieser Saison bisher auf sieben Bundesligatore und teilt sich Platz 3 der Torjägerliste mit Lucas Alario (Bayer Leverkusen), Andrej Kramaric (TSG Hoffenheim) und André Silva (Eintracht Frankfurt). Erfolgreicher als dieses Quartett sind nur Robert Lewandowski (12) und Erling Haaland (10). Im DFB-Pokal traf Mateta dreimal. "Ich bin glücklich, aber ich weiß, dass ich es besser machen kann. Okay, ich habe zehn Tore geschossen. Aber es gab Spiele, in denen ich zu viele Chancen liegen ließ", so der Mainzer im Interview mit BFM-RMC-Sport.

Spielersteckbrief Mateta
Mateta

Mateta Jean-Philippe

Mateta träumt von der Nationalmannschaft

Nach einer Meniskus-OP in der Hinrunde 2019/20 und einer mäßigen Rückrunde hatte Mateta zur Kenntnis nehmen müssen, dass internationale Vereine kein großes Verlangen nach ihm hatten, anders als nach seiner ersten Bundesligasaison 2018/19, als er auf 14 Tore kam. "Es ist ganz einfach, ich habe mich in keinem der Klubs sehen, die mich wollten. Ich sagte mir, es ist am besten, in Mainz zu bleiben, eine gute Saison zu spielen und danach zu sehen, was sich im nächsten Sommer ergibt."

Sein erklärtes Ziel ist es, die Bestmarke von vor zwei Jahren zu übertreffen und sich damit in den Fokus von großen Klubs und des französischen Nationalteams zu spielen. "Die A-Nationalmannschaft ist eine sehr wichtige Sache. Es ist ein Traum, dort zu spielen", betont der ehemalige U-21-Nationalstürmer (11 Einsätze).

Michael Ebert