Bundesliga

Wie der 1. FSV Mainz 05 den Abgang von Mateta auffängt

Leihstürmer schießt sein erstes Premier-League-Tor

Wie Mainz den Abgang von Mateta auffängt

Für den FSV Mainz, hier beim Jubel in Gladbach, läuft es ohne Jean-Philippe Mateta besser als mit ihm.

Für den FSV Mainz, hier beim Jubel in Gladbach, läuft es ohne Jean-Philippe Mateta besser als mit ihm. imago images

Die Fans des Londoner Klubs waren entzückt, als Mateta ihren Klub gegen Brighton & Hove Albion mit einem Tor per Hacke in Führung brachte und so den Grundstein für den 2:1-Auswärtssieg legte. Es war erst der zweite Startelfeinsatz des Franzosen, der seit dem 21. Januar das Trikot von Crystal Palace trägt. Bisher saß der 23-Jährige überwiegend auf der Ersatzbank.

Ohne Mateta läuft es beim FSV besser als mit ihm

In der Hinrunde war der bis 2022 nach England ausgeliehene Angreifer mit sieben Treffern mit weitem Abstand der beste Torschütze von Mainz 05. Davon sind die anderen FSV-Offensivspieler nach wie vor weit entfernt, trotzdem läuft es ohne Mateta, der auch immer mal wieder durch Eskapaden abseits des Platzes auffiel, besser als mit. Während vor Rückrundenbeginn zum rettenden Ufer noch eine Lücke von acht Punkten klaffte, ist es jetzt nur noch einer.

Spielersteckbrief Ad. Szalai
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Szalai: "Wir haben es selbst in der Hand"

Mateta-Ersatz Robert Glatzel, der von Cardiff City aus der 2. Liga kam, schoss als Joker sein erstes Bundesligator. In der Startelf steht nun regelmäßig Adam Szalai, der wertvolle Arbeit gegen den Ball leistet, aber noch auf seinen ersten Saisontreffer wartet. "Für die Stürmer war es ein sehr schweres und laufintensives Spiel", resümierte der Ungar nach dem 2:1 in Gladbach, es tue ihm leid, dass er noch nicht getroffen hat. "Die frischen Leute, die reingekommen sind, haben das Spiel entschieden. Man sieht, es funktioniert, genauso müssen wir in den nächsten Wochen weitermachen", fordert Szalai und verspricht: "Wir haben es selbst in der Hand und wir werden auf jeden Fall alles dafür tun, dass Mainz in der ersten Liga bleibt."

Michael Ebert

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