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Miron Wessels schließt sich Fortuna Köln an

Mittelrheinliga

Wie der Vater, so der Sohn: Miron Wessels schließt sich Fortuna Köln an

Im Duell mit seinem neuen Arbeitgeber: Miron Wessels (blau)

Im Duell mit seinem neuen Arbeitgeber: Miron Wessels (blau) imago images/Eduard Bopp

Mittelrheinliga

Von 1995 bis 1998 trug Andreas Wessels das Dress von Fortuna Köln und stand in der zweiten Bundesliga zwischen den Pfosten. Nun tritt Sohn Miron in die Fußstampfen seines Vaters. Wie der Verein auf seiner Homepage verkündete, wechselt der 30-Jährige innerhalb der Mittelrheinliga vom FC Pesch in die U 23 der Fortuna. Anders als sein Vater hütet Miron allerdings nicht das Tor, sondern geht als Stürmer selbst auf Torejagd. Bei den abstiegsbedrohten Kölnern soll Wessels die Offensive verstärken.

Wessels bringt "vermisste Attribute" mit

Wessels Junior kennt die Mittelrheinliga bereits bestens und kommt mit reichlich Erfahrung zur Fortuna. 83-mal lief er in der Mittelrheinliga auf, unter anderem für den FC Pesch und den FC Hürth, und erzielte dabei 18 Tore. Bei der Fortuna zeigt man sich derweil glücklich einen weiteren Wessels in der Vereinshistorie vermerken zu können. "Ich finde das persönlich eine großartige Geschichte, ich habe seinen Vater noch oft in Aktion erlebt und es ist schön, dass sich so der familiäre Kreis bei der Fortuna schließt. Miron hat in den Gesprächen sofort signalisiert, wie motiviert er ist, unsere junge Mannschaft tatkräftig zu unterstützen. Ihn zeichnen gleich mehrere Attribute aus, die uns in der Hinrunde oft gefehlt haben. Durchschlagskraft, Robustheit, Erfahrung und Cleverness", sagt Teammanager Stefan Kleefisch.

Für den neuen Mann geht es sofort an die Arbeit. Am vergangenen Dienstag hatte die U 23 ihren Trainingsauftakt und hat in den kommenden Tagen bereits die ersten Testspiele vor der Brust. Am Samstag steht die Regionalliga-Reserve der U 19 von Bayer Leverkusen gegenüber und in der kommenden Woche gastiert die Fortuna beim Bezirksligisten BW Köln.

luk

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