Bundesliga

SC Freiburg: Kevin Schade kämpft mit gesundheitlichen Problemen

Der U-21-Nationalspieler kämpft mit gesundheitlichen Problemen

"Wichtig für seine Karriere": Streich muss weiter auf Schade verzichten

Wird dem SC Freiburg in der Vorbereitung noch eine Weile fehlen: Kevin Schade.

Wird dem SC Freiburg in der Vorbereitung noch eine Weile fehlen: Kevin Schade. imago images/Team 2

Während die Kollegen erstmals in dieser Saison wieder auf dem Trainingsplatz standen, huschte Kevin Schade über den Parkplatz am neuen Freiburger Stadion. Der 20-Jährige war nicht etwa zu spät und tauchte später noch beim Team auf, sondern arbeitete in den Katakomben individuell. "Er hatte eine Operation", erklärte Freiburgs Cheftrainer Christian Streich die Abwesenheit seines Flügelspielers.

"Er spürt es noch"

Bereits in der vergangenen Saison fehlte Schade ab Anfang März wegen einer Bauchmuskelverletzung. Eine Blessur, die sich als hartnäckiger herausstellte als zunächst gedacht und im OP-Saal endete. "Er spürt es noch. Er muss individuell trainieren und schauen, wie er auf die Belastung reagiert", sagte Streich.

Denn die Ursachen der Problematik scheinen grundsätzlich zu sein. "Wir müssen schauen, dass wir seine Statik optimal hinkriegen. Er hatte schon vor der Verletzung muskuläre Probleme, bei denen gewisse Muskelgruppen nicht angesteuert werden konnten", versuchte sich Streich an einer simplen Beschreibung einer hochkomplexen Diagnose. Schade habe zu schnell zu viel aus seinem Körper herausholen wollen und sich beim Warmmachen vor dem 1:1 am 25. Spieltag in Leipzig als Folge die Bauchmuskelverletzung zugezogen.

Ein, zwei, drei Monate - wie lange fehlt Schade?

Bis dahin mischte Schade in 21 Bundesligaspielen für die Breisgauer mit, stand sieben Mal in der Startelf. Auch bei der U-21-Nationalelf hatte er geglänzt, ohne ihn fehlte dem Sport-Club im Saisonendspurt gelegentlich das Tempo. "Es ist eine gesamtkörperliche Problematik", betonte Streich, der seinem Talent Zeit zur vollständigen Genesung geben möchte. Eine Prognose, wann der Offensivspieler wieder mit dem Team trainieren kann, könnte er nicht geben: Ein, zwei oder drei Monate - alles sei möglich. "Wir müssen jetzt ein paar Dinge tun, die wichtig für seine Karriere sind", deutete der SC-Coach an und zeigte sich gleichzeitig hoffnungsvoll: "Wir müssen ihn so stabil bekommen, dass er wieder Bundesligaspiele machen kann."

Jim Decker

Diese Bundesliga-Neuzugänge für die Saison 2022/23 stehen fest