Bundesliga

Bremens Trainer Ole Werner: "Wenn ein Spiel wild wird..."

Bremen eröffnet den Spieltag am Freitagabend gegen Augsburg

Werner: "Wenn ein Spiel wild wird ..."

Eröffnet mit seinem Team am Freitagabend den 6. Spieltag: Werder-Coach Ole Werner.

Eröffnet mit seinem Team am Freitagabend den 6. Spieltag: Werder-Coach Ole Werner. imago images

Ole Werner hat in den vergangenen Tagen durchaus die Zeit gefunden, um mal auf einen Blick auf die Tabelle zu werfen. Was Bremens Coach da gesehen hat, dürfte er mit einem Lächeln im Gesicht aufgenommen haben. 

Werder hat erst ein Spiel verloren und steht auf Rang acht. Eine Position, die dokumentiert, wie gut der Aufsteiger in die Saison gekommen ist. Ein Sieg am Freitagabend gegen den FC Augsburg - und Werners Mannschaft könnte über Nacht sogar auf Platz fünf klettern. 

Bremens Trainer will der Tabelle allerdings keine Bedeutung beimessen. Was ihn mehr beschäftigt, sind die 90 Minuten selbst. Und da dürfte einiges auf sein Team zukommen. "Wir müssen darauf gefasst sein", sagt Werner, "dass es ein körperliches Spiel wird." Und dieses, das steht für den 34-Jährigen über allem, sollte Werder schon in der Anfangsphase unter Kontrolle bringen, denn sonst dürften die Hanseaten in die Bredouille geraten. 

Wildes Spiel? "Kein gutes Zeichen für uns"

"Wenn ein Spiel wild wird und es nur rauf und runter geht, ist es in der Regel kein gutes Zeichen für uns", betont Werner und nennt es deshalb vor dem Duell mit dem FCA "die Hauptaufgabe" für seine Mannschaft, "eine kontrollierte und strukturierte Leistung" abzuliefern. Ein Auftrag, den die Bremer nach dem 2:0 in Bochum mit Rückenwind angehen. 

An der Castroper Straße schwang sich Niclas Füllkrug mit zwei Toren zum Mann des Nachmittags auf. Sein Sturmpartner Marvin Ducksch hingegen blieb erneut glücklos. Werner aber sagt: "Als Mannschaft funktioniert es auch deshalb gut, weil Marvin gut spielt." 

Ducksch bringe sich so ein "wie immer" - und deshalb werde sein Knoten auch platzen. Ob das schon gegen Augsburg der Fall ist? Ole Werner hätte dann jedenfalls wieder ein Lächeln im Gesicht. 

lei

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