2. Bundesliga

Werner vor dem Heidenheim-Gastspiel: "Könnte spannend werden"

Bremen fährt als bestes Auswärtsteam in die Ostalb

Werner vor dem Heidenheim-Gastspiel: "Könnte spannend werden"

Jubeln Ole Werner und Niclas Füllkrug auch nach dem Spiel in Heidenheim?

Jubeln Ole Werner und Niclas Füllkrug auch nach dem Spiel in Heidenheim? imago images/MIS

28 Punkte aus zehn Partien, Ole Werners Bilanz seit seinem Dienstantritt an der Weser ist mehr als eindrucksvoll. Mit der Erfolgsserie einher ging der Sprung an die Tabellenspitze - und geht es nach dem Werder-Coach, soll das natürlich so bleiben. Dass dafür wohl eine Leistungssteigerung nach einem im zweiten Durchgang gegen Dresden (2:1) eher mauen Auftritt nötig ist, ist Werner bewusst.

Doch die Erfolge haben Werders Brust breiter werden lassen, dazu hat nicht nur die jüngste Serie, sondern auch die Bilanz in der Fremde (8/2/3), die die beste in der 2. Liga ist, beigetragen. Kein Team klatsche in die Hände, wenn Bremen komme, weiß Werner, der ein laufintensives, körperlich anstrengendes und enges Spiel erwartet. Denn schließlich sind die Schwaben auch in dieser Saison eines der besten Heimteams (7/4/1). "Könnte spannend werden", meinte der SVW-Trainer auf der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag.

Wir sind das beste Beispiel, was sich in neun Spielen alles tun kann.

Ole Werner

Vielleicht auch ob der eventuell letzten Chance für Heidenheim - mit 39 Punkten deren neun hinter den Bremern -, noch einmal ins Aufstiegsrennen einzugreifen? "Das muss der FCH für sich bewerten. Wir sind das beste Beispiel, was sich in neun Spielen alles tun kann", sagte Werner, der optimistisch ist, die eigene Erfolgsserie fortschreiben zu können. Für den 33-Jährigen ist klar: "Wenn wir unsere Qualitäten einbringen und Leistung abrufen, sind wir schwer zu schlagen und können auch in Heidenheim gewinnen."

Dabei hilfreich wäre natürlich, wenn wieder auf das brandgefährliche Sturmduo Niclas Füllkrug (13 Tore) und Marvin Ducksch (15) Verlass wäre. Die beiden hätten zuletzt zuverlässig getroffen, freute sich Werner. Tatsächlich haben die Torjäger die letzten acht Treffer für die Grün-Weißen erzielt. Am Ende sei es aber auch egal, wer die Tore schieße: "Wenn wir die Spiele gewinnen, haben alle ihren Anteil dran."

Werner ob der Gerüchte um Ducksch unbeeindruckt

Apropos Ducksch: Jüngste Spekulationen über einen Weggang des Stürmers nach der Saison konnten Werner nicht ablenken. Man konzentriere sich auf das Hier und Jetzt, es gebe immer mal Gerüchte und sei ein normaler Lauf der Dinge, aber kein Störthema gewesen. Klar sei, das solche Themen aufkämen, wenn man eine gute Saison spiele und ein Spieler gute Leistungen bringe.

Ein schlechtes Zeichen wäre es, wenn nie irgendetwas über einen Werder-Spieler geschrieben werden würde. "Das würde bedeuten, dass wir als graue Maus durch die Liga segeln. Und das tun wir eben nicht."

jch

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