Bundesliga

Werner: "Müssen uns über die Rollenverteilung nicht unterhalten"

Ducksch und Pieper für Dortmund einsatzbereit

Werner: "Müssen uns über die Rollenverteilung nicht unterhalten"

Gelingt ihm mit Werder ein Coup in Dortmund? Ole Werner.

Gelingt ihm mit Werder ein Coup in Dortmund? Ole Werner. IMAGO/Joachim Sielski

Gute Nachrichten gab es aus Sicht der Bremer direkt zu Beginn der Pressekonferenz am Donnerstag: Amos Pieper (nach Kopfverletzung) und Marvin Ducksch (nach muskulären Beschwerden) haben voll mittrainiert und stehen am Samstag zur Verfügung. Bis auf die Langzeitverletzten Jean-Manuel Mbom und Dikeni Salifou sind also alle Spieler einsatzbereit. 

Einen Wechsel in der Startelf wird es auf jeden Fall geben, Christian Groß kehrt nach Krankheit auf die Sechs zurück. In der defensiven Dreierreihe könnte Niklas Stark für Pieper beginnen. "Amos und Niklas sind beide eine Option und in meinen Gedanken", wollte sich Ole Werner naturgemäß nicht in die Karten schauen lassen. 

Auf den Bremer Coach und seine Spieler wartet nach einem Jahr zweite Liga nun ein echtes Highlight vor über 80.000 Zuschauern im Signal-Iduna-Park. Über 8.000 Werder-Fans werden die Reise mitmachen und ihr Team unterstützen. "Das ist eine besondere Atmosphäre und eine besondere Herausforderung aufgrund der Qualität des Gegners. Die Vorfreude, aber auch Anspannung ist spürbar", so Werner. 

Bremen der klare Außenseiter

Die Rollen vor dem Spiel sind klar verteilt, Dortmund ist der haushohe Favorit, Bremen der Außenseiter - da wollte auch Werner nicht groß drumherum reden. "Wir müssen uns nicht über die Rollenverteilung unterhalten, das ist jedem klar. Es wird von außen relativ klar betrachtet, damit kann man es auch aber belassen", so der Coach, der direkt anfügt: "Umso wichtiger ist es, wie man sein bestmögliches Spiel auf den Platz kriegt. Der BVB verfügt über hohe Geschwindigkeit und Wucht in eigenem Ballbesitz. Wir müssen versuchen, möglichst viel von unseren Stärken auf den Platz zu kriegen." 

Es gehe auch darum, "kompakt gegen den Ball zu stehen und Zweikämpfe anzunehmen. Wenn der Gegner ins Rollen kommt, müssen wir seinen Rhythmus brechen." Denn eines ist Werner auch bewusst: "In Dortmund wird es Phasen geben, in denen die Qualität des Gegner sichtbar ist, das geht jeder Mannschaft in Deutschland und wohl auch jeder in Europa so. Da ist es dann wichtig, bei sich zu bleiben und zu wissen, was man mannschaftlich machen will."

Die Dortmunder peilen gegen Bremen den dritten Sieg im dritten Spiel an. Aber auch Werder hat eine kleine Serie, ist noch ungeschlagen, auch wenn es "nur" zwei Unentschieden gab.

mst

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