Bundesliga

Werder Bremen: Ole Werner fordert seine Grenzgänger

Werder: Jung trainiert wieder, Friedl ist frei und gesetzt

Werner fordert seine Grenzgänger

Pünktlichkeit allein reicht in der Bundesliga nicht: Ole Werner.

Pünktlichkeit allein reicht in der Bundesliga nicht: Ole Werner. Getty Images

Im Mai feierten Werder und Schalke gemeinsam den Aufstieg, seitdem lief an der Weser vieles in die richtige Richtung, die Schalker Krise aber soll keine Rolle in der Spielvorbereitung des Bremer Trainers spielen. "Wir müssen in jedem Bundesliga-Spiel absolut an der Grenze unterwegs sein", fordert der 34-Jährige und schiebt hinterher: "Es gibt keine Partie, die wir in dieser Spielklasse gewinnen, nur weil wir rechtzeitig zum Anstoß da waren."

Vorschau

Der Versuch, seine Spieler und das Umfeld zu sensibilisieren geht einher mit den Bemühungen, das durch den Trainerwechsel zu Thomas Reis veränderte Schalke zu analysieren. "Von der Grundordnung her", sagt Werner, "hat er im ersten Spiel gegen Freiburg ähnlich spielen lassen wie zuvor in Bochum." Dazu kommen die vom Werder-Coach identifizierten typischen Tugenden der Gelsenkirchener: "Sie haben ein gutes Verhalten bei den zweiten Bällen, sind sehr wuchtig, sehr körperlich."

Ohne Agu und Buchanan

Fragezeichen bestehen bei den Bremern noch hinsichtlich der Besetzung der linken Außenbahn: Felix Agu und Lee Buchanan fallen definitiv aus, Anthony Jung verpasste die erste Wochenhälfte krankheitsbedingt und stieg erst am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining ein. Gerade noch rechtzeitig? Werner jedenfalls betont, dass er sicher ist die linke Seite adäquat zu besetzen: "Ich bin nicht besorgt." Zumal seine Dreierkette wieder komplett ist. Marco Friedl ist durch die Reduzierung der Rotsperre am Samstagabend wieder einsatzbereit und Werner lässt keine Zweifel aufkommen, dass der Österreicher auch gesetzt ist: "Marco ist ein unser Kapitän, es ist für uns ganz wichtig, dass er wieder zur Verfügung steht."

Sebastian Wolff