2. Bundesliga

Werner: "Die Defensive ist immer eine Basis - aber ..."

Kiel spielt beim Auftaktsieg gegen Paderborn zu null

Werner: "Die Defensive ist immer eine Basis - aber ..."

Kiels Trainer Ole Werner war mit seiner Defensive sehr zufrieden.

Kiels Trainer Ole Werner war mit seiner Defensive sehr zufrieden. imago images

Nicht einmal gegen den Oberligisten Rielasingen-Arlen war Holstein Kiel ohne Gegentreffer davongekommen. In der ersten Runde des DFB-Pokals schoss der Zweitligist zwar sieben Tore - nach weniger als 180 Sekunden war er aber schon in Rückstand geraten.

Auch vor dem Hintergrund, dass Kiel in keinem seiner fünf Testspiele zu null gespielt hatte, war ein derart abgezockter Auftritt wie am Sonntag gegen Paderborn nicht zu erwarten. Wie die Mannschaft dann aber verteidigte, wie sie die Angreifer des SCP in Schach hielt, wie selten sie es im eigenen Strafraum gefährlich werden ließ - das war ansprechend.

Werner: "Zur Defensive gehören auch mal hohe Ballgewinne"

Auch Ole Werner sprach nach dem Spiel davon, dass sein Team "sehr, sehr gut verteidigt" habe. Gerade mit seiner Viererkette um Kapitän Hauke Wahl (kicker-Note 2,0) war der Holstein-Coach sehr zufrieden - er fand aber auch: "Sicherlich ist die Defensive immer eine Basis, aber zur Defensive gehören vielleicht auch mal hohe Ballgewinne, und davon hatten wir über weite Strecken zu wenig."

In der gefährlichen Zone rund um den eigenen Sechzehner sei seine Mannschaft zwar sehr präsent und wachsam gewesen, aber, so Werner: "Auch im Defensivverhalten haben nicht alle Dinge so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben."

Jetzt geht's nach Braunschweig

Und doch: Der Anfang gegen Paderborn war vielversprechend. Auch SCP-Trainer Steffen Baumgart erkannte nach der Partie die Rechtmäßigkeit des Kieler Sieges unumwunden an. Nun gilt es, den ordentlichen Eindruck aus dem Auftaktspiel zu bestätigen. Am Samstag (13 Uhr, LIVE! bei kicker) ist Holstein bei Eintracht Braunschweig zu Gast. Der Aufsteiger ging bei seiner ersten Partie zwar leer aus (0:2 in Heidenheim), beeindruckte aber eine Woche zuvor im DFB-Pokal: Gegen Hertha BSC erzielte Braunschweig fünf Tore und zog mit 5:4 in die zweite Runde ein.

lei/ag

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