Bundesliga

Werder bangt um Veljkovic - Auch WM in Gefahr?

Sechs Gegentore und Verlust des Abwehr-Chefs schmerzen

Werder bangt um Veljkovic

Bremens Milos Veljkovic (l.) gegen Bayerns Lucas Hernandez.

Bremens Milos Veljkovic (l.) gegen Bayerns Lucas Hernandez. picture alliance/dpa

Ole Werner hatte zur Pause reagiert und für Veljkovic Niklas Stark gebracht und verrät: "Milos hat Probleme an der Achillessehne." Deshalb ist der 27-Jährige auch bereits mit einem Tapeverband ins Spiel gegangen. Konkrete Prognosen, wie es mit ihm in Hinblick auf den kommenden Samstag weitergeht, wagt der Werder-Coach nicht: "Das müssen wir schauen." Klar ist: Ein Risiko werden alle Beteiligten nicht eingehen, für Veljkovic geht es auch um die WM-Teilnahme.

Friedl: "Wir haben auf die Fresse bekommen"

Gegen RB wollen die Bremer den Eindruck vom Dienstagabend möglichst verwischen. "Wir haben auf die Fresse bekommen", klagt Kapitän Marco Friedl. "Wir haben genug erfahrene Spieler", sagt Leo Bittencourt, "da darf uns so eine hohe Niederlage nicht passieren. Aber das Jahr lassen wir uns dadurch nicht kaputt machen." Die Forderung des Mittelfeldmannes: "Wir haben jetzt noch ein geiles Heimspiel vor der Brust und wollen ein geiles Jahr auch positiv beenden." Und mit einem Augenzwinkern: "Dafür müssen wir allerdings 84 Schippen drauflegen."

Bittencourt benennt beim Blick in den Rückspiegel sehr klar, was in München letztlich zur Klatsche geführt hat: der Mut, an Prinzipien festzuhalten. Und das findet er grundsätzlich richtig. "Wir hatten den Plan, draufzugehen, so wie wir es das ganze Jahr machen, und das hat anfangs auch gut funktioniert. Aber vielleicht hätten wir nach dem gehaltenen Elfmeter sagen müssen: lasst uns etwas tiefer stehen und nicht mehr so hoch anrennen. Wir müssen daraus lernen." Und den Lerneffekt schon gegen den nächsten Hochkaräter am Samstag demonstrieren. 

Sebastian Wolff

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