Tennis

Swiatek setzt Siegesserie in Wimbledon fort

Niemeier und Petkovic im Doppel eine Runde weiter

Weltranglisten-Erste Swiatek setzt Siegesserie in Wimbledon fort

Dominiert derzeit die Tennis-Weltspitze: Iga Swiatek.

Dominiert derzeit die Tennis-Weltspitze: Iga Swiatek. IMAGO/Shutterstock

Die Polin bezwang am Donnerstag mit unerwarteter Mühe Lesley Pattinama Kerkhove aus den Niederlanden 6:4, 4:6, 6:3 und zog mit ihrem 37. Erfolg nacheinander in die dritte Runde ein. So viele Siege in Serie auf der WTA-Tour hatte zuletzt die Schweizerin Martina Hingis im Jahr 1997 gefeiert. Den Rekord hat Legende Martina Navratilova mit 74 Erfolgen inne.

Zuvor schied die Vorjahresfinalistin Karolina Pliskova völlig überraschend bereits in der zweiten Runde aus. Die an Nummer sechs gesetzte Tschechin unterlag der Britin Katie Boulter 6:3, 6:7 (4:7), 4:6. Damit sind in der dritten Runde bereits fünf der zehn bestgesetzten Spielerinnen nicht mehr dabei.

Topfavoritin Swiatek trifft in der Runde der besten 32 nun auf Alizé Cornet aus Frankreich. Dabei hielt Pattinama Kerkhove, die nur aufgrund der Absage einer anderen Spielerin ins Hauptfeld gerutscht war, überraschend gut mit. Nach einem 2:4-Rückstand gewann French-Open-Siegerin Swiatek im ersten Satz aber zum Ende des Durchgangs vier Spiele nacheinander. Nach dem Verlust des zweiten Satzes fand Swiatek ihre Souveränität aber wieder.

Duo Petkovic/Niemeier im Doppel weiter

Nach ihrem überraschenden Erfolg im Einzel (6:4, 6:0 die Weltranglisten-Dritte Anett Kontaveit) ist Jule Niemeier an der Seite von Andrea Petkovic auch im Doppel in die nächste Runde eingezogen. Das deutsche Duo bezwang am Donnerstag Miyu Kato aus Japan und Aldila Sutjiadi aus Indonesien in einem Krimi in 2:37 Stunden mit 7:6 (7:3), 5:7, 7:6 (14:12). Im entscheidenden Satz lagen Niemeier (22) und Petkovic (34) bereits zweimal mit einem Break hinten, kämpften sich aber zurück und harmonierten bis zum Ende prächtig. In der zweiten Runde treffen sie auf das an Nummer neun gesetzte chinesische Doppel Xu Yifan und Yang Zhaoxuan.

reg, dpa