Bundesliga

Weinzierl: "Baba hat sich in Szene gesetzt"

Augsburgs Trainer über die Entwicklung des Juwels

Weinzierl: "Baba hat sich in Szene gesetzt"

"Das macht uns im Trainerstab stolz": Markus Weinzierl (r.) mit seinem Schützling Abdul Rahman Baba.

"Das macht uns im Trainerstab stolz": Markus Weinzierl (r.) mit seinem Schützling Abdul Rahman Baba. imago

"Ich möchte natürlich sehr gerne mit allen Spielern weiterarbeiten", sagt Weinzierl. "Aber wenn wir jemanden wie Baba aus der 2. Liga verpflichten und er nach einem Jahr für einen Klub wie Chelsea interessant ist, dann macht uns das im Trainerstab eher stolz."

Der 40-Jährige merkt zudem an: "Es ist auffällig, dass nach Matthias Ostrzolek im zweiten Jahr in Folge unser Linksverteidiger für einen anderen Klub interessant ist." Der Grund dafür ist für Weinzierl die Augsburger Spielanlage: "Wir sind sehr aktiv über die Außenverteidiger, der linke profitiert davon, dass er mit Werner, Altintop und Baier auf seiner Seite gute Mitspieler hat. Baba hat unseren Plan gut umgesetzt, sich in Szene gesetzt. Natürlich haben wir auch individuell viel mit ihm gearbeitet - aber das versuchen wir mit allen."

Spielersteckbrief Baba
Baba

Baba Abdul Rahman

Dass sich beim FCA Spieler wie Baba, André Hahn oder Raul Bobadilla so gut entwickelt haben, ist für den Trainer alles andere als Zufall. "Die Mannschaft funktioniert, das Umfeld ist gut für junge Spieler und für solche, die in der Vergangenheit Probleme hatten", erläutert der Niederbayer.

Im großen kicker-Interview spricht Markus Weinzierl zudem über das Angebot von Schalke 04 in der Sommerpause, seine Entscheidung für Augsburg und die Herausforderung Europa League. Er erklärt, was ihm der zweite Platz bei der Wahl zum Trainer des Jahres bedeutet, wie er seine Mannschaft weiterentwickeln will und warum er noch auf Verstärkungen hofft.

David Bernreuther