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Mayfield ab sofort Panthers-Quarterback

Spielmacher macht Darnold Konkurrenz

Weg vom Browns-Abstellgleis: Mayfield ab sofort Panthers-Quarterback

Muss nicht mehr schmollen, sondern darf ab sofort bei den Panthers wieder Zähne zeigen: Baker Mayfield.

Muss nicht mehr schmollen, sondern darf ab sofort bei den Panthers wieder Zähne zeigen: Baker Mayfield. imago images/Icon SMI

Ob Jimmy Garoppolo, der in dieser Offseason von einer Künstlerin jeden Tag gezeichnet wird, neidisch Richtung Mayfield blickt, ist nicht bekannt. Klar ist aber, dass jener Mayfield nach seiner Aussortierung in Cleveland eine neue Aufgabe gefunden hat: Der 27-jährige Quarterback, der die Browns als First Overall Pick des NFL-Drafts 2018 angeführt und das leidgeplagte Franchise erstmals seit 2002 wieder in die Play-offs geführt hat, ist nach langer Warterei auf dem Abstellgleis in Ohio von den Carolina Panthers unter Vertrag genommen worden.

Den Trade berichten mehrere vertrauenswürdige US-Quellen übereinstimmend mit Berufung auf interne Quellen (NFL Network, ESPN).

Das Besondere an dem Deal aus Sicht der aufnehmenden Panthers: Das von Matt Rhule trainierte Team aus der NFC South schickt für Mayfield lediglich einen sogenannten "conditional draft pick" aus der fünften Runde im Draft 2024 gen AFC North nach Cleveland. Das bedeutet: An einen solchen Draft-Pick sind Bedingungen, wie etwa Spielzeit, geknüpft. Sollte Mayfield also nicht wie abgemacht spielen, darf Carolina den Pick behalten.

Mayfield oder Darnold: Wer macht das Rennen?

Und es wird noch besser aus Sicht der Panthers, die mit diesem Trade kein großes Risiko eingehen: Das NFC-Franchise muss lediglich 4,85 Millionen US-Dollar des aktuellen Gehalts von Mayfield berappen. Die Browns dagegen müssen für den Spielmacher, der 2022/23 eben nicht mehr Teil des eigenen Teams ist und zudem noch auf ein paar weitere Millionen verzichtet, stolze 10,5 Millionen US-Dollar des Salärs entrichten.

#23: NFL Preview – Brady vs. Rodgers: Wer gewinnt das Giganten-Duell?
22. September 202259:26 Minuten

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Vorhang auf für Woche 3 in der NFL. Shuan, André und Kucze blicken für euch auf die spannendsten Duelle des Wochenendes. Darunter das Aufeinandertreffen zwischen den Quarterback-Giganten Tom Brady und Aaron Rodgers. Bradys Tampa Bay Buccaneers und Rodgers Green Bay Packers messen am späten Sonntagabend unserer Zeit ihre Kräfte. Wer setzt sich durch? Und ist es womöglich das letzte Mal, dass sich Brady und Rodgers auf dem Rasen als Konkurrenten gegenüber stehen? Zusätzlich werden diese drei Spiele etwas genauer unter die Lupe genommen: Miami Dolphins vs. Buffalo Bills, Arizona Cardinals vs. Los Angeles Rams und New York Giants vs. Dallas Cowboys im Monday Night Game. Wer unserer Meinung nach in diesen Spielen als Sieger vom Platz geht? Hört selbst… In der Abschluss-Rubrik „Upset Picks der Woche” bereiten wir euch dann noch auf eventuelle Überraschungsergebnisse in NFL Week 3 vor. Und hier noch der von uns angesprochene Twitter Account mit den selbstgemalten Bildern von Jimmy Garoppolo: https://twitter.com/ritaoak_art WICHTIGE INFO: „Icing the kicker” gibt’s ab sofort wieder wöchentlich! Jeden Donnerstagnachmittag beim Podcast-Dealer eures Vertrauens! Foto Credit: IMAGO / ZUMA Wire

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In Charlotte (North Carolina) muss sich Mayfield, der natürlich über Qualität verfügt (bislang 60 Regular-Season-Spiele, über 14.000 Yards und 92 Touchdown-Pässe bei 56 Interceptions), aber erst einmal als Starting Quarterback durchsetzen.

Schließlich haben die hiesigen Panthers erst im Jahr 2021 in der Offseason den ebenfalls talentierten Sam Darnold von den New York Jets, bei denen der junge Erstrunden-Pick des Jahres 2018 (Position 3, also zwei hinter dem damaligen First Overall Pick Mayfield) aber nie über den Status des hochtalentierten Werfers hinausgekommen ist, verpflichtet. Doch für Darnold ist es nicht gut gelaufen (neun TDs, 13 Int.), Carolina hat die Play-offs verpasst und den jungen Spielmacher zwischenzeitlich sogar durch den zurückgeholten Cam Newton ersetzt.

Das Ende von Mayfields Browns-Zeit war übrigens spätestens mit der überraschenden Verpflichtung von Deshaun Watson (Houston Texans) besiegelt, weil Mayfield während seiner Zeit in Cleveland nie wirklich konstant gespielt und zuletzt auch immer mit Verletzungen zu kämpfen hatte (Schulter).

mag

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