Bundesliga

Der erste Schritt: Watze will wegen Zwayer zum Hörer greifen

BVB-Geschäftsführer äußert sich

Watzke will wegen Zwayer zum Hörer greifen: "Habe kein Problem, den ersten Schritt zu gehen"

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke will auf Schiedsrichter Felix Zwayer zugehen.

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke will auf Schiedsrichter Felix Zwayer zugehen. imago images/RHR-Foto

Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat Schiedsrichter Felix Zwayer auf indirektem Weg angeboten, in Bälde ein Gespräch zu führen. "Wir hätten schon längst sprechen sollen", so der BVB-Boss im Interview bei "Sky". Der derzeit pausierende Zwayer hatte beim Pay-TV-Sender unlängst von einer erhaltenen Morddrohung gesprochen und offengelassen, ob er in die Bundesliga zurückkehrt oder komplett aussteigt.

"Es muss alles passen"

Noch einmal erklärte Watzke, warum es bis dato noch nicht zu einer Unterhaltung gekommen ist: "Was uns damals ein bisschen irritiert hat beziehungsweise uns auch ein bisschen sauer aufgestoßen ist, ist, dass er diesen Dialog, den wir aufnehmen wollten, bereits über die Medien (Gespräch mit der "Bild"-Zeitung; Anm. d. Red.) uns quasi angeraten hatte. Und ich habe bei so was immer das altmodische Gefühl, wenn so etwas ist, dann muss man direkt miteinander sprechen."

Doch "jetzt, wo das offensichtlich bei ihm auch ein bisschen tiefere Wirkung gezeigt hat", denkt Watzke, "dass wir jetzt mal direkt zum Hörer greifen". Genau diesen Schritt, den Zwayer laut eigenen Aussagen auch bislang vermisst hat, würde Borussia Dortmund also nun gehen. "Es muss alles passen, aber ich habe kein Problem damit, den ersten Schritt zu gehen", so Watzke abschließend.

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