2. Bundesliga

HSV: Was Daniel Thioune fordert - und wie er sein Team belohnen will

Nach dem Spektakel am 2. Spieltag: Wiedersehen ohne Gjasula

Was Thioune fordert - und wie er den HSV belohnen will

Sein Team soll einen noch dynamischeren Fußball spielen: HSV-Trainer Daniel Thioune.

Sein Team soll einen noch dynamischeren Fußball spielen: HSV-Trainer Daniel Thioune. imago images

Dass die Zuschauer (vor dem Fernseher) am 2. Spieltag ihren Spaß hatten, konnte Daniel Thioune nachvollziehen. Für den HSV-Trainer selbst habe das wegen einiger defensiver Fehler allerdings nicht gegolten - obwohl seine Schützlinge das Hinrunden-Duell mit Paderborn am Ende mit 4:3 spektakulär für sich entschieden hatten.

Van Drongelen noch keine Option

Ein Mann, der damals einen rabenschwarzen Tag erwischte, war Klaus Gjasula (kicker-Note 6). Das Wiedersehen wird der Abräumer verpassen. "Es ist ein bisschen schade", bedauerte Thioune auf der Pressekonferenz, dass der Ex-Paderborner gegen seinen alten Klub nicht mitwirken kann. Wie Josha Vagnoman, der an einem doppelten Bänderriss laboriert, wird Gjasula dem HSV "noch ein paar Wochen" fehlen. Zudem sei Rick van Drongelen laut Thioune noch keine Option - "ansonsten sind alle fit".

Spielersteckbrief Gjasula
Gjasula

Gjasula Klaus

Trainersteckbrief Thioune
Thioune

Thioune Daniel

Hamburger SV - Vereinsdaten
Hamburger SV

Gründungsdatum

29.09.1887

Vereinsfarben

Blau-Weiß-Schwarz

Aber auch ohne den energischen Gjasula erwartet der Hamburger Trainer gegen Bundesliga-Absteiger Paderborn "Intensität von beiden Seiten". Weil Thioune dem Team des "sehr geschätzten Kollegen" Steffen Baumgart "immer gerne zugeschaut" hat, weiß er um dessen gefährliches Umschaltspiel: "Daraus erzielen sie die meisten Tore."

Dass Sonny Kittel und Jan Gyamerah zuletzt eine Trainingseinheit pausiert hatten, erklärte Thioune, der neben den ersten fünf Teams - Hamburg, Bochum, Kiel, Fürth und Düsseldorf - im Aufstiegsrennen auch durchaus noch mit Baumgarts Paderbornern rechnet, als gewöhnliche Maßnahme der Belastungssteuerung: "Beide sind im Kader und werden morgen zur Verfügung stehen."

Ein freier Tag und Leckereien

Weil er für die Wahl der ersten Elf noch immer beinahe aus dem Vollen schöpfen kann, sprach der 46-Jährige einen generellen Dank an die medizinische Abteilung aus: "Wir sind bisher gut durch die englischen Wochen gekommen" - zu deren Ende Thioune ein noch schnelleres und tieferes Vertikalspiel sowie ein höheres Balltempo fordert. Und dann, nach dem Spiel gegen Aue am kommenden Freitag, "kann ich den Jungs mal einen Tag freigeben. Oder es landet mal etwas auf dem Teller, was da sonst nicht hingehört."

nba

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