Bundesliga

Edin Terzic erklärt seine neue Rolle bei Borussia Dortmund

Ex-Coach wird "Co-Trainer von Zorc und Kehl sein"

Was Terzics neue Rolle beim BVB bedeutet

Arbeiten nun noch direkter zusammen: Edin Terzic und Michael Zorc.

Arbeiten nun noch direkter zusammen: Edin Terzic und Michael Zorc. imago images

Edin Terzics Optionen waren zahlreich. Nach dem erfolgreichen Saisonabschluss mit Borussia Dortmund in der Liga und dem emotionalen Pokalsieg in Berlin lagen dem 38-Jährigen einige Angebote von Vereinen aus Deutschland und England vor, auch beim DFB soll es Überlegungen gegeben haben, ihn als Co-Trainer zur deutschen Nationalmannschaft zu holen. Doch Terzic landete bei allen Überlegungen immer wieder an einem Punkt: "Ich hatte nullkommanull Lust, Borussia Dortmund zu verlassen."

Also bleibt er seinem Herzensklub treu, nur eben nicht wie geplant als Assistent im Stab von Neu-Trainer Marco Rose, sondern als Technischer Direktor mit einer Bandbreite an verschiedenen Aufgaben.

Kaderplanung und mehr: Terzics neue Aufgaben

Er wird in die Kaderplanung eingebunden sein, soll potenzielle Neuzugänge für den BVB kontaktieren, als Verbindung der Seniorenteams zum Nachwuchsleistungszentrum dienen und Kontakt zu den verliehenen Profis halten. Zudem wird Terzic nach kicker-Informationen auch Teil der "Elefantenrunde" des BVB, in der bisher Sportdirektor Michael Zorc, dessen designierter Nachfolger Sebastian Kehl, Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Berater Matthias Sammer sitzen.

"All diese Themen bündeln und sie wertvoll für meinen Verein machen zu können, war am Ende der Antrieb, um die Aufgabe zu übernehmen", erklärt Terzic im Interview auf der Website des BVB selbst: "Wir haben eine Vorstellung davon entwickelt, wie wichtig diese Position für Borussia Dortmund wäre, welch positiven Einfluss sie auf den Klub haben und wie spannend sie für mich sein könnte. Der BVB hat mir diese Rolle schließlich angeboten."

"Er hat es letztlich auch nachvollziehen können und akzeptiert"

Der 38-Jährige will darin seine Erfahrungen bündeln, die er als Nachwuchstrainer, im Scouting, als Co- und Cheftrainer gesammelt hat: "Es wird darum gehen, der Geschäftsführung und der sportlichen Leitung zu diversen sportlichen Themen und Aufgabengebieten, die ich abdecke, meine Expertise zu geben. Im Grunde werde ich in Zukunft der Co-Trainer von Michael Zorc und Sebastian Kehl sein."

Gleichzeitig bedeutet die Entscheidung aber auch, dass Terzic nicht wie angedacht Co-Trainer von Rose wird. "Es war immer sein großer Wunsch, dass ich Teil seines Trainerteams werde. Er hat mich das jederzeit spüren lassen. Ich wiederum habe ihn an meinen Überlegungen stets teilhaben lassen", erklärt Terzic: "Aber er hat letztlich auch nachvollziehen können und akzeptiert, dass der Wunsch, diese neue Position auszufüllen und der Glaube, dass es genau das ist, was ich im Moment will, einfach zu groß wurde."

Patrick Kleinmann

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