3. Liga

Was Rost dem 29-Tore-Spektakel abgewinnen konnte

Aues komplizierte Kaderplanung

Was Rost dem 29-Tore-Spektakel abgewinnen konnte

Kam vor der Saison von Bayreuth nach Aue: Timo Rost.

Kam vor der Saison von Bayreuth nach Aue: Timo Rost. IMAGO/Picture Point

Beim Kreisliga-Aufsteiger aus dem nahen Leukersdorf hatte der FC Erzgebirge leichtes Spiel. 29 Tore erzielten die Veilchen und gestalteten damit auch das dritte Testspiel in der Sommervorbereitung erfolgreich (nach 4:0 gegen Lok Leipzig und 4:0 gegen den BAK). Das Ergebnis spielte laut Rost allerdings nur eine untergeordnete Rolle. "Für uns war wichtig, dass wir dieses Spiel nutzen, um in unseren Abläufen wieder einen Schritt nach vorne zu machen. Da ist manchmal auch egal, gegen welchen Gegner du von der Spielstärke her spielst", erklärt er auf der Website des dreimaligen DDR-Meisters.

Testspiel

Überhaupt standen in der zurückliegenden Phase der Sommervorbereitung drei Aspekte im Vordergrund: "Für uns war es wichtig, dass wir uns stetig weiterentwickeln, was unsere Spielphilosophie angeht und dass wir das Training dazu nutzen, um die Jungs in eine gute gesamtkörperliche Verfassung zu bringen", betonte Rost. "Und darüber hinaus, dass wir an unseren Mechanismen arbeiten."

Der Kader muss verkleinert werden

Auch wenn "die Jungs gut mitziehen", wie Rost lobte, sieht er noch viel Arbeitsbedarf - nicht nur auf dem Trainingsplatz. Auch die Kaderplanung ist noch in vollem Gange, allerdings mit Hindernissen. Durch die 15 Neuzugänge verfügt Aue über einen 33-Mann-Kader, doch mit Tom Baumgart (24), Jannis Lang (19), Phillipp Riese (32), Niklas Jeck (20), der zuletzt in Jena zur Probe mittrainierte - und Ramzi Ferjani (21) haben einige der möglichen Streichkandidaten gültige Verträge. Einzig der Kontrakt von Sascha Härtel lief aus - der 23-Jährige durfte gegen Lok Leipzig aber nochmal mitspielen, um sich für ein neues Arbeitspapier zu bewerben.

pau, TN

Die Sommer-Neuzugänge in der 3. Liga