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Bundesliga - Warum montags? Der 1. FSV Mainz bittet DFL um Erläuterung

Rheinhessen sind häufig außerhalb der Wochenenden dran

Warum montags? Mainz bittet DFL um Erläuterung

Müssen häufig außerhalb der Wochenenden ran: Fans des FSV Mainz 05.

Müssen häufig außerhalb der Wochenenden ran: Fans des FSV Mainz 05. imago

In dem Schreiben, das an Christian Seifert, den Vorsitzenden der DFL-Geschäftsführung gerichtet ist, bitten die Rheinhessen die Liga "insbesondere um eine Erläuterung zur Ansetzung des Heimspiels gegen den SC Freiburg als Montagsspiel (16. April)". Bemerkenswert sei dies deshalb, weil die DFL im Zuge der Vergabe der TV-Rechte die Entlastung von Europa-League-Teilnehmern als Grund für die Einführung von Montagsspielen angeführt habe. "Dies trifft auf beide Klubs nicht zu. Gleiches gilt übrigens für das Duell zwischen Werder Bremen und dem 1. FC Köln an diesem Montagabend", heißt es auf der Website der Nullfünfer weiter.

Vorstand Jan Lehmann erläuterte die Vorgehensweise der Mainzer wie folgt: "Mainz 05 hat, wie alle anderen Bundesligisten seinerzeit auch, der Einführung der Montagsspiele zugestimmt. Voraussetzung dafür war die zu diesem Zeitpunkt nachvollziehbare Argumentation, den Teilnehmern an der Europa League mehr Regenerationszeit zu verschaffen. Bei zwei von fünf angesetzten Montagsspielen ist dies nicht der Fall, darunter auch bei unserem Spiel gegen den SC Freiburg."

Als einziger Bundesligist acht Mal außerhalb der Wochenenden

Mainz bemängelt darüber hinaus, dass es "als einziger Bundesligist in dieser Saison acht Spiele außerhalb der Wochenenden" (also zwischen Montag und Freitag) bestreiten müsse - sechs davon vor eigenem Publikum. "Diese Ansetzungen sind für unsere Fans ein Nachteil, insbesondere auch aufgrund unserer familiären Fanstruktur. Für uns als Verein entsteht durch die geringere Zuschauerzahl an Spielen unter der Woche zudem ein wirtschaftlicher Nachteil", so Lehmann weiter.

aho

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