Europa League

Europa-League-Finale: Warum Kovac Manchester United die Daumen drückt

Das Europa-League-Endspiel und die Folgen

Warum Kovac im Finale Manchester United die Daumen drückt

Mit der AS Monaco Ligue-1-Dritter - und schon heute sicher in der Champions League? Niko Kovac.

Mit der AS Monaco Ligue-1-Dritter - und schon heute sicher in der Champions League? Niko Kovac. imago images

Der französischen Ligue 1 stehen anders als der Bundesliga, der Premier League, der Serie A und La Liga eigentlich nur zwei direkte Champions-League-Plätze zu. Zuletzt aber waren es regelmäßig drei - und so könnte es auch in diesem Jahr sein.

Wieder kommt es auf den Europa-League-Sieger an, der wie immer mit einem Ticket für die Champions-League-Gruppenphase der Folgesaison (und einem Platz im ersten Auslosungstopf) belohnt wird. Ist dieser gleichzeitig über die heimische Liga für die Champions League qualifiziert, erhält der Tabellendritte des Landes ein Direktticket, das als Fünfter der UEFA-Fünfjahreswertung in die Saison gegangen ist.

Und das ist auch in diesem Jahr wieder Frankreich. Doch gewinnt nach Atletico Madrid (2018), Chelsea (2019) und Sevilla (2020) auch zum vierten Mal am Stück ein Klub die Europa League, der bereits ein Champions-League-Ticket in der Tasche hat? Dazu müsste sich Manchester United, der Tabellenzweite der Premier League, im Finale am heutigen Mittwoch (21 Uhr, LIVE! bei kicker) gegen Villarreal durchsetzen, das in Spanien nicht unter den ersten vier Teams gelandet ist.

Die AS Monaco machte dagegen am Sonntag den dritten Platz perfekt. Weil Verfolger Olympique Lyon gegen Nizza nach einer 2:0-Führung noch 2:3 verlor, reichte der Kovac-Elf dafür ein 0:0 in Lens. Schafft sie es schon heute Abend in die Champions-League-Gruppenphase?

jpe