3. Liga

"War von allen eine überragende Leistung": Janjic überzeugt auch gegen den Ex-Klub

Verls Angreifer steht mit Zebra-Coach Lettieri noch in Kontakt

"War von allen eine überragende Leistung": Janjic überzeugt auch gegen den Ex-Klub

Erzielte gegen seinen Ex-Klub Duisburg das zwischenzeitliche 2:0 für Verl: Zlatko Janjic.

Erzielte gegen seinen Ex-Klub Duisburg das zwischenzeitliche 2:0 für Verl: Zlatko Janjic. imago images

Bereits bei drei Stationen konnte sich Duisburgs neuer Trainer Gino Lettieri auf die Dienste Janjics verlassen: In Wiesbaden, bei Korona Kielce in Polen und eben auch beim MSV Duisburg hatte der Deutsch-Italiener auf den mittlerweile 34-Jährigen gebaut, am Freitag musste er am eigenen Leib erfahren, warum: Janjic erzielte beim deutlichen 4:0 für den SC Verl das zwischenzeitliche 2:0 (59.), es war bereits sein sechster Saisontreffer. "Das sieht ganz ordentlich aus", kommentierte der Angreifer nach der Begegnung bei "MagentaSport" seinen durchaus sehenswerten Treffer, bei dem er die Duisburger Hintermannschaft alt aussehen ließ.

"Die Jungs hinten haben einen bärenstarken Job gemacht"

Das 4:0 (80.) bereitete Janjic dann auch noch vor, sein zehnter Scorerpunkt im neunten Spiel. Somit trafen in Rabihic (2), Yildirim und eben Janjic alle drei Angreifer der Ostwestfalen. Dennoch hob Janjic vor allem die Abwehrarbeit des SCV hervor: "Die Jungs hinten haben einen bärenstarken Job gemacht. Es war von allen, die auf dem Platz standen, eine überragende Leistung".

Spielersteckbrief Janjic
Janjic

Janjic Zlatko

Spielersteckbrief Rabihic
Rabihic

Rabihic Kasim

Trainersteckbrief Capretti
Capretti

Capretti Guerino

Eine solche Leistung war nach den komplizierten vergangenen Wochen nicht unbedingt abzusehen: Vor der Niederlage am vergangenen Montag gegen Mitaufsteiger Lübeck (1:2) waren die Ostwestfalen über drei Wochen ohne Pflichtspiel gewesen, hatten zudem in Quarantäne gemusst.

Janjic über Lettieri und Bajic: "Für sie tut es mir leid"

Gegen Duisburg wirkte das Team von Trainer Guerino Capretti dennoch vom Anstoß weg spritziger und frischer. "Wir haben von der ersten Minute an das gespielt, was wir spielen wollten. So müssen wir weitermachen", so Janjic, der mit seinem ehemaligen Trainer Lettieri ebenso noch in Kontakt steht wie mit Co-Trainer Branimir Bajic.

"Für sie tut es mir leid", zeigte der Angreifer Mitgefühl für den MSV, der im Tabellenkeller steckt. Ganz anders sieht die Lage bei Verl aus: Durch den Sieg pirschen sich die Ostwestfalen mit 16 Punkten aus neun Spielen an die Aufstiegsränge heran.

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