Bundesliga

Sind Wamangituka und Gonzalez beim VfB Stuttgart einfach unersetzlich?

Stuttgarts Offensiv-Duo wurde in Bielefeld schmerzlich vermisst

Wamangituka und Gonzalez: Einfach unersetzlich?

Nichts zu holen im Aufsteigerduell: Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo.

Nichts zu holen im Aufsteigerduell: Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo. picture-alliance

Vor der Partie hatte sich der Stuttgarter Chefcoach trotz des Fehlens seiner beiden Topscorer noch optimistisch gezeigt und gefreut, "dass auch ein paar andere Spieler die Chance bekommen, sich zu zeigen. Wir haben mehrere Möglichkeiten, die beiden zu ersetzen. Wir haben einen großen Kader aus dem es viele Spieler längst verdient haben, dabei zu sein". Zu denen seine letztlich Auserwählten Sasa Kalajdzic und Tanguy Coulibaly fraglos gehören.

Matarazzo will den Stab über Kalajdzic & Co. nicht brechen

Unterm Strich blieb dennoch nur, den beiden Offensivmännern ein Zeugnis des Willens zu bescheinigen. Zählbares gab es nicht. "Die Chancen für ein Tor waren da. Wir haben unsere Chancen nicht so genutzt, wie man sich das wünscht", sagt Matarazzo, der weit davon entfernt ist, den Stab über die Nachrücker zu brechen. Niemand sei unersetzlich. Selbst Wamangituka und Gonzalez nicht. "Wir haben auch ohne Nico oder Silas Spiele bestritten und gut performt. Wir wissen um ihre Qualitäten und dass sie sehr wichtige Spieler für uns sind. Aber ich will nicht die Qualitäten oder Leistungen der anderen schmälern."

Schließlich habe man nicht allein wegen der mangelnden Torgefahr beziehungsweise mangelhaften Chancenverwertung deutlich 0:3 im Duell der Aufsteiger den Kürzeren gezogen. "Wir hatten auch Probleme bei der Verarbeitung von langen Bällen, bei der Verlängerung von Kopfballduellen und wie wir die Tiefe abgesichert haben", erklärt Matarazzo. "So haben wir das zweite Gegentor kassiert."

Wir hatten auch Probleme bei der Verarbeitung von langen Bällen, bei der Verlängerung von Kopfballduellen und wie wir die Tiefe abgesichert haben.

Pellegrino Matarazzo

Obwohl vor der Partie genau auf solche Situationen hingewiesen worden sei. Außerdem habe er sich "in der zweiten Halbzeit etwas mehr Ruhe, Struktur und Tiefgang gewünscht". Trotzdem gelte es, die Niederlage, so schmerzlich sie auch sei, abzuhaken. "Das ist okay. Es gehört alles zum Prozess."

George Moissidis

Bilder zur Partie Arminia Bielefeld - VfB Stuttgart