2. Bundesliga

Walter will "Euphorie" mitnehmen - Ersatz für Schonlau

HSV empfängt ungeschlagene Nürnberger

Walter will "Euphorie" mitnehmen - mehrere Optionen als Schonlau-Ersatz

Stellt sich auf druckvolle Nürnberger ein: Tim Walter.

Stellt sich auf druckvolle Nürnberger ein: Tim Walter. imago images/Joachim Sielski

Der HSV steht mit 12 Punkten und einem Torverhältnis von 12:8 derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz. Am Sonntag empfängt er den Club aus Nürnberg (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker). Dieser steht zwar nur zwei Stellen vor ihm und verfügt über einen Zähler mehr, ist allerdings als einziges Team der 2. Bundesliga noch ungeschlagen.

Ein Gegner mit "großer spielerischer Komponente"

Für diese Serie der Nürnberger gebe es Gründe, so Hamburg-Coach Tim Walter auf der Pressekonferenz am Freitag. "Die Mannschaft spielt extrem druckvoll und aggressiv, sie jagt ihre Gegner förmlich." Gleichzeitig verfüge die Elf von Robert Klauß über eine große spielerische Komponente, was eine gute Mischung sei. "Das wird für uns eine große Herausforderung."

Die Mannschaft trainiert mit so viel Freude und Begeisterung.

Tim Walter

Die Gastgeber selbst konnten ihre letzten beiden Partien für sich entscheiden: mit 2:1 gegen Sandhausen, in Bremen mit 2:0. Die Stimmung sei daraufhin ausgelassen gewesen - doch nur zwei Tage lang. "Ab da an lag der Fokus auf dem nächsten Spiel. Denn von dem Geschehenen können wir uns am Wochenende nichts mehr kaufen", gibt Walter preis, zeigt sich im Anschluss aber optimistisch: "Aber die Mannschaft trainiert mit so viel Freude und Begeisterung, da macht jeder Tag Spaß. Und wenn wir es schaffen, die Euphorie aus den letzten beiden Spielen mitzunehmen, können wir unsere positive Entwicklung fortsetzen."

Fehlen werden dem Hamburger SV Stephan Ambrosius (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Tom Mickel (Schulter-OP), Maximilian Rohr und Josha Vagnoman (beide Oberschenkelverletzung) sowie der gelb-rot-gesperrte Sebastian Schonlau. Um Letzteren zu ersetzen, gebe es drei Optionen. "Wir können das System auf eine Dreierkette umstellen, wir können Moritz Heyer aus dem Mittelfeld in die Innenverteidigung ziehen oder wir können einen Eins-zu-eins-Ersatz durch Mario Vuskovic vornehmen." Wer aber bei dem Versuch, die Nürnberger Ungeschlagen-Serie zu durchbrechen, an den Start gehen wird, ist bislang nicht bekannt.

kon

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