2. Bundesliga

Tim Walter: "Der eine Punkt ist als Ausbeute zu wenig"

Hamburgs 1:1 gegen Düsseldorf fühlt sich wie eine Niederlage an

Walter: "Der eine Punkt ist als Ausbeute zu wenig"

Konnte gegen Düsseldorf nur ein 1:1 mitnehmen: Hamburgs Trainer Tim Walter.

Konnte gegen Düsseldorf nur ein 1:1 mitnehmen: Hamburgs Trainer Tim Walter. imago images/KBS-Picture

Hamburgs Trainer Tim Walter bestätigte am Mikrofon von "Sky", dass sich das 1:1 gegen Düsseldorf für den HSV wie eine Niederlage anfühlte. "Wir sind sehr enttäuscht, was uns heute erneut widerfahren ist", sagte der Coach. "Wir haben uns bis zum Ende viele Chancen herausgespielt, waren aber nicht konsequent genug. Der eine Punkt ist als Ausbeute zu wenig."

Die Rothosen gingen nach 18 Minuten durch Robert Glatzel in Führung, nach 24 Minuten sah Fortunas Edgar Prib Rot und der HSV spielte in Überzahl. Walters Team riss die Spielkontrolle an sich, verpasste es aber, die Führung auszubauen. "Wir machen einfach den Deckel nicht drauf, müssen früher das zweite Tor machen. Wir sind nicht effizient genug", ärgerte sich der Trainer und fuhr fort: "Wir müssen Ballverluste und das Restfeld besser absichern. Das fehlt uns. Aber es mangelt uns nicht an Konzentration, denn die ist durch die Physis bedingt und die ist bei uns gut."

"Enttäuscht, weil wir uns nicht belohnt haben"

Am Samstagabend rotierte Walter dreimal, brachte mit Ludovit Reis (21 Jahre), Anssi Suhonen (20) und Robin Meißner (22) drei junge Akteure in die Startelf. "Das ist ja auch die Zukunft des Vereins", erklärte der 45-Jährige den Einsatz der drei und eröffnete: "Die Jungs drängen sich auf."

Meißner, der gemeinsam mit Glatzel die Doppelspitze bildete, feierte ein gelungenes Saisondebüt, blieb jedoch selbst im Abschluss glücklos. Nach der Partie bekannte er: "Wir sind alle enttäuscht, weil wir uns wieder nicht für den Aufwand belohnt haben, den wir betrieben haben. Es ist bitter, dass wir nur einen Punkt aus dieser Partie mitgenommen haben."

cpr