Basketball

Moritz Wagner blüht in Orlando auf - Daniel Theis und Bulls vor Aus

Lakers gewinnen ohne LeBron und Schröder gegen Denver

Wagner blüht auf - Theis und die Bulls vor dem Aus

Lässt in Orlando die Muskeln spielen: Moritz Wagner.

Lässt in Orlando die Muskeln spielen: Moritz Wagner. Getty Images

Bis zum Ende der Saison ist Moritz Wagner bei den Orlando Magic gebunden. Und der 24-jährige Berliner nutzt die kurze Zeit in Florida bislang optimal, um sich für ein weiteres Engagement in der NBA zu empfehlen. Beim 119:112 gegen die Detroit Pistons stand der Berliner 41:22 Minuten auf dem Court und damit deutlich mehr als jeder andere Profi in der Partie. Wagner, der in seiner kurzen Zeit in der Liga schon für die Los Angeles Lakers, die Washington Wizards und die Boston Celtics spielte, erzielte in dieser Zeit zehn Punkte, holte vier Rebounds und gab drei Vorlagen. Bei nur 21 Siegen auf dem Konto werden die Magic ein weiteres Mal die Play-offs klar verpassen.

21 Rebounds und 24 Assists für Westbrook

Die Wizards auf Rang zehn navigieren nach einem guten Lauf indes auf Play-off-Kurs und gewannen gegen die Indiana Pacers 154:141. Isaac Bonga kam nicht zum Einsatz, die Show gehörte wieder einmal Wizards-Star Russell Westbrook: Mit 21 Rebounds und 24 Vorlagen (bei 14 Punkten) hatte er einen herausragenden Abend. Erst zum dritten Mal in der Geschichte der NBA gelang nach Angaben von US-Medien einem Spieler eine Partie mit mindestens 20 Rebounds und 20 Vorlagen - für Westbrook ist es das zweite Mal, der andere Spieler ist der legendäre Wilt Chamberlain. Mit 14 Punkten verbuchte Westbrook zudem ein Triple-Double, zum NBA-Rekord von Oscar Robertson (181) fehlen ihm nur noch drei weitere Spiele mit zweistelligen Werten in den wichtigsten Statistik-Kategorien.

Bulls im freien Fall

Die Chancen der ruhmreichen Chicago Bulls auf eine Saisonverlängerung schwanden durch den Sieg der Wizards und die eigene 94:106-Niederlage gegen die Philadelphia 76ers weiter. Daniel Theis hatte mit mehr als 40 Minuten den größten Spielanteil aller Profis, konnte mit elf Punkten, 8 Rebounds und drei Vorlagen die Pleite aber nicht verhindern. Die beiden Top-Männer Nikola Vucevic und Zach LaVine fehlten weiterhin verletzt.

AD führt Lakers zum wichtigen Sieg - Acht Curry-Dreier

Die zuletzt strauchelnden Los Angeles Lakers verbuchten dagegen ohne Dennis Schröder und LeBron James einen wichtigen Heimsieg gegen die Denver Nuggets. Anthony Davis war mit 25 Punkten Matchwinner für den Meister. Durch das 93:89 beendeten die Kalifornier eine Serie von zuletzt drei Niederlagen, zogen in der Western Conference an den Dallas Mavericks vorbei und sind wieder Fünfter.

Achter sind die Golden State Warriors mit einem abermals furios aufspielenden Stephen Curry. Acht Dreier versenkte der Guard der "Dubs" beim 123:104 über die New Orleans Pelicans. Mit 41 Zählern überquerte Curry zum neunten Mal in dieser Spielzeit die 40er-Hürde. "Immer wenn du mit Steph Curry aufs Spielfeld gehst, bist du im Vorteil, die Gegner haben Angst vor ihm", sagte sein Teamkollege Draymond Green. Mit 2794 Dreiern ist Curry der zweitbeste Distanzschütze in der Geschichte der NBA nach Ray Allen (2973).

aho/dpa