3. Liga

Wachsmuth: "Wir genießen in der Branche einen guten Ruf"

FSV-Sportchef über die Kaderplanung

Wachsmuth: "Wir genießen in der Branche einen guten Ruf"

Toni Wachsmuth

Muss mit überschaubarem Budget arbeiten: Sportchef Toni Wachsmuth. imago images

Dass der FSV "seit Jahren mit einem der niedrigsten Etats der 3. Liga" arbeitet, ist keine Überraschung. Um trotzdem konkurrenzfähiges Spielermaterial an Land zu ziehen, hat Zwickau gezeigt, " dass wir in der Lage sind, junge Spieler zu formen und abzuhärten", sagt Wachsmuth. Darüber hinaus bieten die Westsachsen "gestandenen Spielern die Möglichkeit, in einer charakterlich einwandfreien Mannschaft Verantwortung zu übernehmen, betont der Sportchef. "Durch dieses Umfeld und unsere Arbeitsweise genießen wir in der Branche einen guten Ruf".

Neben den finanziellen Problemen, die die Corona-Pandemie mit sich bringt, sieht Wachsmuth auch die Vorteile. So bleibt dem Sportchef auf dem länger offenen Transfermarkt (bis 05. Oktober) "mehr Zeit, die wir auch ausschöpfen wollen". Zudem sieht er die Vereine in einer besseren Verhandlungsposition im Bezug auf vertragslose Spieler, die "davon ausgehen müssen, lange ohne Anstellung dazustehen".

"In allen Mannschaftsteilen" Transfers geplant

Bislang stehen bei den Sachsen drei Neuzugänge zehn Abgängen gegenüber. Wachsmuth will noch "abgesehen von der Torhüterposition in allen Mannschaftsteilen Verstärkungen" suchen. Mit Fabio Viteritti (zu Wacker Innsbruck) und Elias Huth (Leih-Ende, zu Kaiserslautern) verlassen den FSV zwei Leistungsträger der abgelaufenen Saison, die jeweils Ersatz erfordern. Gleichzeitig erwähnt der Sportchef auch den Abgang des verdienten Außenverteidigers René Lange (zu Jena) "nach fünf erfolgreichen Jahren".

Derweil ist Wachsmuth glücklich über den Verbleib von Torwart Johannes Brinkies sowie von Stürmer und Kapitän Ronny König. Beide Spieler "verfügen über eine hohe Qualität" und "sind fürs Gesamtgefüge und Wir-Gefühl immens wichtig".

kon/MT