Frauen

Voss-Tecklenburg kündigt "eine Menge" Rotation an

Marozsan vor 100. Länderspiel

Voss-Tecklenburg kündigt "eine Menge" Rotation an

Martina Voss-Tecklenburg

Peilt mit der deutschen Nationalmannschaft die in den Sommer 2022 verlegte EM in England an: Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg. imago images

Nach dem 3:0-Sieg gegen Irland in Essen ist die deutsche Frauen-Nationalmannschaft nach Montenegro gereist. Dort, genauer gesagt in Podgorica, wartet auf den bislang makellosen Tabellenführer der Qualifikationsgruppe I am Dienstag (16 Uhr, LIVE! bei kicker) das Duell mit dem in fünf Spielen noch sieg- und punktlosen Schlusslicht. "Wir wollen mit einer ganz jungen, frischen Mannschaft auf den Platz gehen", kündigte Voss-Tecklenburg am Montag personelle Veränderungen an. Es werde, so die 52-Jährige, "eine Menge" Rotation geben.

Nicht mit der von der Partie sein wird unter anderem Kapitänin Alexandra Popp, die die Nationalmannschaft mit ihrer Teamkollegin Svenja Huth bereits verlassen hat und zu ihrem Klub VfL Wolfsburg zurückgekehrt ist. Hintergrund ist die hohe Belastung der beiden Spielerinnen, die erst vor wenigen Wochen noch im Champions-League-Finale gegen Lyon standen (1:3). Auch Sara Däbritz ist zu ihrem Verein (PSG) abgereist, auf die verletzten Lea Schüller und Giulia Gwinn muss Voss-Tecklenburg ohnehin verzichten.

Marozsan vor 100. Länderspiel

Mit von der Partie ist hingegen Dzsenifer Marozsan (Voss-Tecklenburg: "Es ist abgesprochen, dass sie einen Einsatz bekommt") - für die das Aufeinandertreffen mit Montenegro ein ganz besonderes ist. Die 28-Jährige steht nämlich vor ihrem 100. Länderspiel. "Zehn Jahre im Nationalteam, das ist eine verdammt lange Zeit. Da ist so viel passiert", sagte die bei Olympique Lyon unter Vertrag stehende Mittelfeldspielerin, die sich über einen Treffer zum Jubiläum besonders freuen würde: "Wenn ein Tor im 100. Spiel drin wäre, wäre das natürlich noch schöner."

pau/dpa/sid