Bundesliga

Völler über Rashica: "Er ist nicht abgeschrieben"

Nach geplatztem Transfer des Werder-Stürmers

Völler über Rashica: "Er ist nicht abgeschrieben"

Zweiter Anlauf im Winter: Milot Rashica könnte doch noch bei Bayer 04 landen.

Zweiter Anlauf im Winter: Milot Rashica könnte doch noch bei Bayer 04 landen. imago images

"Wir wollten ihn ausleihen, Werder wollte ihn lange Zeit verkaufen", erzählt Völler im Gespräch. Allerdings, und das wurde das Problem für beide Seiten: "Erst am letzten Tag zeichnete sich eine Option ab. Die Umsetzung wurde schwierig, wir haben letztlich keine Einigung gefunden. Dann klappt es eben nicht." Knackpunkt war die Frage der Kaufoption, an der die Verhandlungen scheiterten.

Doch Völler nimmt den geplatzten Deal gelassen zur Kenntnis: "Ein ganz normaler Vorgang, keine Schuldzuweisungen. Auch wenn es am Ende drei enttäuschte Parteien gab." Rashica, der zuletzt auch unter Knieproblemen litt, erhielt von Werder daraufhin sogar eine Woche frei, da die Zeit für ihn nicht einfach gewesen sei.

Doch die Türe für einen Wechsel ist nicht zu - im Gegenteil. "In zweieinhalb Monaten können die Vereine nachlegen, wenn das nächste Transferfenster öffnet", sagt Völler. "Er ist nicht abgeschrieben, aber es gibt keinen Automatismus, dass er im Januar kommt." Auf jeden Fall sollte jetzt ausreichend Zeit sein, sich über die Rahmenbedingungen des Transfers auszutauschen.

Im Interview mit dem kicker (Donnerstagsausgabe) schildert Völler außerdem, ob ihn der holprige Saisonstart von Bayer Leverkusen beunruhigt. Außerdem nimmt der 60-Jährige Stellung zur Diskussion um Joachim Löw und die vielkritisierten Länderspiele.

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