Bundesliga

Bayer Leverkusen: Völler bei Wirtz "sehr optimistisch"

Leverkusens Geschäftsführer hofft gegen Bochum auf Rückkehr eines Trios

Völler bei Wirtz "sehr optimistisch"

Der Geschäftsführer und sein Juwel: Rudi Völler (li.) und Florian Wirtz.

Der Geschäftsführer und sein Juwel: Rudi Völler (li.) und Florian Wirtz. Getty Images (2)

Timothy Fosu-Mensah, Mitchel Bakker, Charles Aranguiz, Julian Baumgartlinger, Florian Wirtz, Karim Bellarabi, Lucas Alario und Patrik Schick - was nach acht Spielern einer Leverkusener Startaufstellung klingt, war vor Wochenfrist die Ausfallliste bei Bayer 04. Doch diese soll sich bis zum Spiel am Samstag gegen den VfL Bochum zumindest etwas reduzieren.

So geht Rudi Völler davon aus, dass Schlüsselspieler Florian Wirtz nach seinen Leisten- und Hüftproblemen wieder zur Verfügung stehen wird. "Bei Florian sind wir sehr optimistisch", erklärt Leverkusens Geschäftsführer Sport zu dem 18-jährigen Ideengeber und Vollstrecker.

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Und Völler zeigt sich auch zuversichtlich, was die zuletzt verwaiste Mittelstürmerposition betrifft. Auf dieser mussten Schick und Alario passen. Zumindest bei Letzterem, den muskuläre Probleme in der Wade lahmlegten, stehen die Zeichen günstig, dass er es bis Samstag schafft. "Bei Alario sieht es auch gut aus", ordnet Völler die Situation ein.

Wieder deutlich mehr Torgefahr

Die Rückkehr des argentinischen Knipsers sowie des torgefährlichen Zehners Wirtz würde die Personallage entscheidend entschärfen. Der nächste Kandidat für ein Comeback gegen den Aufsteiger ist Karim Bellarabi, der nach einem Muskelfaserriss im Oberschenkel vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining steht.

"Bellarabi habe ich auch auf dem Platz gesehen", nennt Völler ein Indiz dafür, dass der Flügelstürmer gegen den VfL helfen könnte. Alario, Bellarabi, Wirtz - drei Namen, die dafür sorgen sollen, dass Bayer wieder deutlich mehr Torgefahr entwickelt. Möglichst schon gegen Bochum. Denn aus den jüngsten vier Ligaspielen holte der Werksklub mit insgesamt nur vier eigenen Treffern lediglich zwei Zähler.

Stephan von Nocks

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