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Virtual Bundesliga wird in DFL-Statuten aufgenommen

Gleichranging mit den Bundesligen

Virtual Bundesliga wird in DFL-Statuten aufgenommen

Nun Bestandteil der DFL-Statuten: Die Virtual Bundesliga.

Nun Bestandteil der DFL-Statuten: Die Virtual Bundesliga. DFL

Schon seit der Gründung der Virtual Bundesliga (VBL) vor fast zehn Jahren betont die Deutsche Fußball-Liga (DFL), den Wettbewerb langfristig als drittes Standbein neben der 1. und 2. Fußball-Bundesliga fest etablieren zu wollen.

Ein weiterer Schritt auf dem Weg dorthin ist am Dienstag durch die Klubs auf der Mitgliederversammlung der DFL beschlossen worden: Die VBL soll als zusätzlicher Wettbewerb neben den beiden Bundesligen in den DFL-Statuten verankert werden. Ihre Integration wird nun zum Beschluss durch eine neuerliche DFL-Mitgliederversammlung in den kommenden Monaten vorbereitet.

Ziel dieser Maßnahme ist, die Professionalisierung und Etablierung des Wettbewerbs weiter voranzutreiben, wie die DFL in einer Mitteilung bekannt gibt. Einerseits bedeutet dieser Schritt einen erheblichen Prestigegewinn für den eSport. Ob und welche Verpflichtungen daraus andererseits für die Klubs der DFL entstehen, ist noch offen.

VBL in ihrer Jubiläumssaison

Die VBL wurde 2012 in Kooperation mit EA Sports ins Leben gerufen und befindet sich aktuell somit in ihrer zehnten Saison. Amtierender FIFA-Einzelmeister ist Umut 'RBLZ_Umut' Gültekin von RB Leipzig. Zur Saison 2018/19 wurde die Meisterschaft um den Mannschaftswettbewerb VBL Club Championship ergänzt.

Startberechtigt sind dort die Teams der 1. und 2. Fußball-Bundesliga. Nach den beiden Titelgewinnen des SV Werder Bremen 2019 und 2020 feierte in der vergangenen Spielzeit der 1. FC Heidenheim die deutsche FIFA-Klubmeisterschaft.

Aktuell sind 26 der 36 möglichen Vereine in der VBL Club Championship vertreten und treten in zwei Divisionen der Hauptrunde gegeneinander an, ehe in den Finals die Titelentscheidung fällt. Seit jeher nicht mit dabei sind unter anderen der FC Bayern München und Borussia Dortmund. Weitere Vereine hatten zuletzt ihr Engagement im eSport zurückgeschraubt, darunter der VfB Stuttgart und die DSC Arminia Bielefeld.

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Patrick Wichmann