Regionalliga

Viktoria 1889 Berlin marschiert durch die Liga

Regionalliga Nord Ost: Achter Sieg im achten Spiel

Viktoria 1889 Berlin marschiert durch die Liga

Jubelnde Berliner nach dem 1:0 gegen Chemie Leipzig.

Jubelnde Berliner nach dem 1:0 gegen Chemie Leipzig. imago images

Die Viktoria aus Berlin bleibt das Nonplusultra dieser Spielzeit in der Regionalliga Nordost. Im Topspiel gegen Chemie Leipzig gewannen die Hauptstädter abermals, am Ende stand ein 3:2 Sieg zu Buche. Damit haben die Berliner die optimale Ausbeute von 24 Punkten nach acht Spielen - folgerichtig stehen die Himmelblauen auf Rang eins. Im Vergleich zur letzten Saison gibt es Parallelen, manches läuft aber auch ganz anders.

Die Viktoria hat sich letzte Saison vor allem durch die überragende Defensive (nur 17 Gegentore in 21 Spielen), aber eben auch durch eine schwache Offensive (nur 20 Treffer) ausgezeichnet. Im Angriff scheinen sich die Hauptstädter diese Saison jedoch gemausert zu haben: Nach acht Spieltagen strahlen die Himmelblauen mit 18 Treffern jede Menge Torgefahr aus, Ähnlichkeiten zur letzten Saison sind dafür in der Defensive zu erkennen: Mit nur sechs Gegentoren nach acht Spielen stellt Viktoria abermals die beste Defensive der Liga.

Neuzugänge kurbeln die Offensive an

Mitverantwortlich für die verbesserte Offensive sind auch die Neuzugänge Enes Küc und Bernd Nehrig. Küc (23), der vom Berliner AK kam, konnte bereits zwei Treffer für die Viktoria markieren, Ex-Bundesliga Profi Nehrig (33), der viel Erfahrung mitbringt, wurde durch verletzungsbedingt zurückgeworfen, er könnte aber kommenden Samstag (13.30 Uhr) gegen Auerbach erstmals im Kader stehen. Viktorias Trainer Benedetto Muzzicato habe "im Angriff jetzt mehr Optionen", die stockende Offensive vergangener Saison scheint Geschichte zu sein.

Revanche für 0:6 Niederlage

Fünf Punkte Vorsprung haben die Hauptstädter auf den Zweitplatzierten VSG Altglienicke, die selbst erst einmal verloren haben - gegen die Viktoria (1:2). Mit diesem Sieg am 4. Spieltag glückte der Viktoria wiederum die Revanche für die Pleite im Landespokalfinale, das knapp zwei Wochen zuvor stattfand. Damals war es eindeutig: Altglienicke gewann mit 6:0 und zog in die erste Runde des DFB Pokals ein. Das nächste Mal treffen die beiden Mannschaften am 14. Februar aufeinander, dann geht es vielleicht schon um wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft - und einer Abkürzung in Sachen Aufstieg.

Aufstieg ohne Aufstiegsspiel

Denn: Dem Meister der diesjährigen Regionalliga Nord Ost winkt neben der Meisterschaft auch der direkte Aufstieg in die 3. Liga, ein Aufstiegsspiel gibt es in dieser Saison nicht. Gleiches gilt auch für die Regionalligen West und Südwest, einzig die Meister der Regionalliga Nord und Bayern müssen den Aufstieg in die 3. Liga unter sich ausspielen. Sollten die Berliner bis dahin ähnlich gute Ergebnisse einfahren, haben sie gute Chancen am Ende der Saison weiterhin auf dem 1. Rang zu stehen. Erst einmal aber hat die Viktoria kommenden Samstag (13.30) im Heimspiel gegen Auerbach die Chance ihre Siegesserie auszubauen.

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