Bundesliga

Vertragsauflösungen entlasten Mainz um 750.000 Euro

Nach Beierlorzer, Falkenmayer und Thurk hat auch Lichte einen neuen Job

Vertragsauflösungen entlasten Mainz um 750.000 Euro

Ab sofort Co-Trainer der türkischen Nationalmannschaft: Jan-Moritz Lichte (re., mit Achim Beierlorzer).

Ab sofort Co-Trainer der türkischen Nationalmannschaft: Jan-Moritz Lichte (re., mit Achim Beierlorzer). imago images

Die Arbeitspapiere mit den drei beurlaubten Assistenten von Achim Beierlorzer und Sandro Schwarz hatten lange Zeit den Etat von Mainz 05 belastet, damit ist nun Schluss. Ende vergangener Woche wurde der Vertrag mit Jan-Moritz Lichte, der 2020/21 sogar elf Bundesligaspiele als Cheftrainer fungierte "einvernehmlich aufgelöst", wie es in der offiziellen Verlautbarung heißt. Gestern Abend gab der türkische Fußballverband schließlich bekannt, dass der 41-Jährige einen Dreijahresvertrag als Co-Trainer von Nationalcoach Stefan Kuntz erhält.

Bereits im Juni war der Kontrakt mit Achim Beierlorzer (53), der ebenfalls bis 2022 lief, aufgelöst worden, damit der Fußballlehrer als Co-Trainer zu RB Leipzig zurückkehren kann. Die Vertragsauflösungen von Beierlorzer und Lichte entlasten den Etat von Mainz 05 nach kicker-Information um rund 750.000 Euro.

Michael Falkenmayer hat bei Mainz 05 bereits seit diesem Sommer eine neue Beschäftigung gefunden. Der frühere Co-Trainer von Beierlorzer, Schwarz und Lichte war Ende Dezember 2020 freigestellt worden. Der 38 Jahre alte ehemalige Mainz-Profi arbeitet nun im Scouting. Das Gleiche gilt für Ex-05-Profi Michael Thurk (45), der Assistent von Schwarz war. Nach Auslaufen seines Co-Trainervertrags unterschrieb Thurk Mitte 2021 ebenfalls als Scout.

Der neue Cheftrainer Bo Svensson übernahm aus dem früheren Trainerteam lediglich Patrick Kaniuth (36) als Assistent und Stephan Kuhnert (61) als Torwarttrainer. 05-Urgestein Kuhnert gehört dem FSV-Trainerteam bereits seit 1998 an. Darüber hinaus brachte Svensson Babak Keyhanfar (36) vom FC Liefering mit, der dem Dänen Anfang 2020 von Mainz nach Österreich gefolgt war.

Michael Ebert