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Vertrag enthüllt: Berater verhinderte Lewandowski-Wechsel zu Real Madrid

Pole wollte 2013 bei den Königlichen unterschreiben

Vertrag enthüllt: Berater verhinderte Lewandowski-Wechsel zu Real Madrid

Cristiano Ronaldo, Robert Lewandowski

München statt Madrid: Bei den Königlichen hätte Lewandowski (r.) auch mit Cristiano Ronaldo zusammengespielt. Getty Images

Als sich Lewandowskis Zeit beim BVB in der Saison 2013/14 dem Ende neigte, waren neben den Bayern auch die Königlichen, denen der Angreifer wenige Monate zuvor im Champions-League-Halbfinale einen Viererpack eingeschenkt hatte, an einer ablösefreien Verpflichtung des damals 25-Jährigen interessiert.

Was Real Lewandowski verboten hätte

Madrid legte dem Polen im Dezember 2013 sogar einen unterschriftsreifen Kontrakt vor, der nun vom polnischen "Sport Onet" geleakt wurde. Details des Sechsjahresvertrags: Lewandowski hätte zunächst ein Handgeld von knapp elf Millionen Euro eingestrichen und zusätzlich 8,6 Millionen Euro jährlich verdient. Untersagt wäre ihm übrigens gewesen, Motorrad, Motorboot und Ski zu fahren oder klettern zu gehen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Lewandowski dem FC Bayern zwar bereits eine mündliche Zusage gegeben, er war laut Cezary Kucharski, der ihn bis Februar 2018 als Berater vertrat, aber gewillt, diese platzen zu lassen und sich für den spanischen Rekordmeister zu entscheiden. Zum nächsten und dann endgültigen Sinneswandel kam es, als die Blancos nicht bereit waren, Lewandowski den Status als Mittelstürmer Nummer eins sowie die Rückennummer neun zu versprechen.

Kucharski stimmte Lewandowski um

"Robert wäre nicht die Nummer eins gewesen, das gab den Ausschlag", erklärte Kucharski schon vor einigen Wochen, "ich habe ihn davon überzeugt, dass er bei einem großen Klub der Stürmer Nummer eins sein muss. Er hätte sich irgendwann gegen Benzema durchgesetzt, aber ich konnte nicht zulassen, dass er mit dem Status, den er schon damals hatte, als Nummer zwei zu einem Klub wechselt."

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