3. Liga

3. Liga: SC Verl darf nicht mehr in Verl spielen

Sportclub muss für Heimspiele umziehen

Verl darf nicht mehr in Verl spielen: "Das war nicht absehbar"

Wollen erneut die Klasse halten: Die Spieler des SC Verl.

Wollen erneut die Klasse halten: Die Spieler des SC Verl. imago images/pmk

Am Samstagnachmittag machte der Sportclub Verl jene Mitteilung offiziell, die ihn selbst kurz zuvor kalt erwischt hatte. Der DFB hat dem Drittligisten eine Woche vor Saisonstart darüber in Kenntnis gesetzt, dass er seine Heimspiele in der kommenden Saison nicht mehr im eigenen Stadion austragen darf, sondern nach Lotte umziehen muss.

"Diese Entscheidung war für uns in den vergangenen Wochen keineswegs abzusehen", teilt Pressesprecher Norbert Meyer mit. "Ausgehend von der Annahme, dass der Corona-Sonderspielbetrieb fortgeführt wird, hatte man uns von Seiten des DFB große Hoffnungen gemacht, den Großteil unserer Heimspiele - zumindest in der Hinrunde - in unserer Sportclub-Arena in Verl austragen zu können. Aufgrund der erfreulichen Pandemie-Entwicklung und den zurückgenommenen Einschränkungen für den Spielbetrieb müssen die Spiele nach dem Statut der 3. Liga ausgetragen werden. Da unser Stadion diesen Anforderungen leider nicht genügt, können wir unsere Heimspiele bis auf Weiteres nicht in Verl bestreiten."

Am 25. Juli (14 Uhr, LIVE! bei kicker) eröffnet der letztjährige Aufsteiger, der nur zwei Partien nicht in Verl bestritten hatte, seine zweite Drittliga-Saison mit einem "Heimspiel" gegen Türkgücü München - in Lotte.

mkr

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