Int. Fußball

Verkauf nicht ausgeschlossen: ManUnited prüft "Alternativen"

Wachstumschancen sollen maximiert werden

Verkauf des Klubs nicht ausgeschlossen: ManUnited prüft "strategische Alternativen"

Sondierungsprozess: Weht in Manchester schon bald ein frischer Wind?

Sondierungsprozess: Weht in Manchester schon bald ein frischer Wind? PantherMedia / Valerio Rosati

Nachdem Manchester United die Trennung von Cristiano Ronaldo bekanntgegeben hatte, überraschte der Verein mit einer weiteren Mitteilung, die die zukünftige Ausrichtung des Klubs betrifft. United habe das Ziel, "das zukünftige Wachstum des Klubs zu fördern", heißt es in dem Statement.

Das "ultimative Ziel" sei es, den Klub in die Lage zu versetzen, aus seinen Chancen Kapital zu schlagen - sportlich wie wirtschaftlich. Dafür sollen alle Möglichkeiten geprüft werden, die von neuen Investitionen bis hin zum möglichen Verkauf des Klubs reichen. Die Sanierung des inzwischen ein bisschen in die Jahre gekommenen Old Trafford und der eigenen Infrastruktur stünden ebenso auf der Tagesordnung wie die "Ausweitung der kommerziellen Aktivitäten auf globaler Ebene".

Das alles soll sowohl den "langfristigen sportlichen Erfolg der Männer-, Frauen- und Junioren-Mannschaften" fördern als auch einen "Mehrwert für Fans und Stakeholder" schaffen.

Die Stärke von ManUnited beruht auf der Leidenschaft unserer 1,1 Milliarden Fans.

Avram und Joel Glazer

"Die Stärke von Manchester United beruht auf der Leidenschaft und Loyalität unserer globalen Gemeinschaft von 1,1 Milliarden Fans", wurden Avram und Joel Glazer auf der Website der "Red Devils" zitiert. Man werde "alle Optionen prüfen, um sicherzustellen, dass wir unseren Fans am besten dienen und dass Manchester United die erheblichen Wachstumschancen maximiert, die dem Klub heute und in Zukunft zur Verfügung stehen".

Ob das bei den eigenen Fans verfängt, bleibt abzuwarten, denn zuletzt hatte die amerikanische Glazer-Familie, der der englische Rekordmeister seit 2005 gehört, einen schweren Stand bei den eigenen Fans - immer wieder gibt es heftige Proteste gegen die ungeliebten Eigentümer. "Der Fisch stinkt vom Kopfe her", hatte etwa der Supporters Trust des Klubs erklärt.

Auch in Liverpool wird geprüft

ManUnited ist also der nächste Klub der Premier League, bei dem es eine strategische Neuausrichtung geben soll. Zuletzt hatte Liverpools Vorstandsvorsitzender Tom Werner im "Boston Globe" erklärt, dass die Fenway Sports Group (FSG) als Klub-Eigentümer einen Verkauf der Reds in Erwägung ziehe. "Wir prüfen einen Verkauf. Aber es gibt keine Eile, keinen Zeitrahmen für uns."

drm

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