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Velkov und Eggersglüß: Atlas Delmenhorst rüstet für Regionalliga auf

Oberliga Niedersachsen

Velkov und Eggersglüß: Atlas Delmenhorst rüstet für die Regionalliga auf

Kostadin Velkov verlässt den Chemnitzer FC

Ein bulgarischer Pokalsieger für den SV Atlas Delmenhorst: Kostadin Velkov, der vom Chemnitzer FC kommt. imago images

Am Sonntag machte der SV Atlas Delmenhorst den Transfer von Außenverteidiger Philipp Eggersglüß perfekt, am Mittwoch schob der Bald-Regionalligist die Verpflichtung von Innenverteidiger Kostadin Velkov nach.

Eggersglüß spielte zuletzt bei Rot-Weiß Oberhausen in der Regionalliga West. Zwischen 2012 und 2018 reifte der 25-Jährige beim SV Werder Bremen heran, für desssen Reserve er auch 61-mal in der 3. Liga spielte. Kaderplaner Bastian Fuhrken sagt auf der SVA-Internetseite: "Dass wir Philipp Eggersglüß bekommen konnten, ist ein erneuter Beweis für die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre. Der hervorragende Ruf des Vereins inklusive des Umfeldes hilft uns enorm Verstärkungen an die Delme zu locken. Unsere Fans dürfen gespannt sein." Zum sportlichen Bestätigungsfeld des Neuen meint Fuhrken: "Philipp wird uns auf Anhieb verstärken, er kann beide Außenverteidigerpositionen bekleiden aber auch offensiver eingesetzt ist er eine Alternative."

Velkov nimmt neuen Anlauf

Ein Innenverteidiger klassischer Prägung ist Kostadin Velkov. Der 31-Jährige stand zuletzt beim Chemnitzer FC unter Vertrag, musste vergangene Saison aber eine langwierige Meniskusverletzung auskurieren. Velkov sagt auf der Homepage der Delmenhorster: "Ich brauchte eine neue Herausforderung und bin mir sicher, dass Atlas der richtige Schritt für mich ist. Ich weiß, dass es ein sehr familiärer Verein ist und genau so etwas brauche ich für mich und meine Familie." Trainer Key Riebau erhofft sich einiges vom ersten Bulgaren im Trikot des SVA: "Er ist konsequent, strahlt Ruhe aus, hat Spielintelligenz und die nötige Sicherheit am Ball. Dazu kommt er als Typ sehr positiv rüber, mit ihm kann die Mannschaft wachsen."

Bevor Velkov 2018 beim späteren Drittliga-Aufsteiger aus Chemnitz unterschrieb, holte er mit Slavia Sofia den bulgarischen Pokal. In Deutschland war Velkov 2014/15 auch schon für die Würzburger Kickers am Ball, die damals noch in der Regionalliga Bayern spielten.

stw / PM