Virtual Bundesliga

VBLCC: Favoritenschreck - Wer gewinnt die Play-offs?

Sechs weitere Finalisten gesucht

VBLCC: Favoritenschreck gesucht - wer übersteht die Play-offs?

Hertha BSC und der FC St. Pauli treffen in den Play-offs aufeinander.

Hertha BSC und der FC St. Pauli treffen in den Play-offs aufeinander. DFL/Getty Images (2)

Der engere Favoritenkreis setzt sich aus den vier Vereinen zusammen, die bereits sicher für das Finale der VBL Club Championship qualifiziert sind - darüber waren sich am Montag alle einig. Die DFL hatte Vertreter von RB Leipzig, Werder Bremen, Mainz 05 und SC Paderborn zum Mediengespräch geladen. Sie nannten sich jeweils gegenseitig als Top-Anwärter auf den Titel. Doch welche Teams aus den Play-offs sollte man noch auf dem Zettel haben?

Darüber herrschte in den Lagern der Spitzenklubs aus der Divisionsphase weniger Einigkeit. RBLZ-eSportler Umut Gültekin, der die Endrunde als Titelverteidiger angeht, nennt Hansa Rostock und erinnerte sich damit wohl ans letzte Jahr. Damals hatte Leipzig sich im Finale knapp gegen die Kogge (2:2, 4:3, 4:3) die Schale gesichert. Mit dem Team von 2023 hat die aktuelle Mannschaft allerdings nicht mehr viel gemein - Levy Finn Rieck und Henning Wilmbusse sind inzwischen bei RB und Werder aktiv.

Aber auch dem neuen Hansa-Duo aus Felix Breitkopf und Lukas Wolff traut Gültekin einiges zu: "Die beiden sind aktuell sehr gut drauf. Sie haben am Anfang durch Regelverstöße und im 2vs2 ein paar Punkte versäumt. Daher glaube ich, dass sie noch weiter oben hätten mitspielen können - irgendwo im Top-2-Kampf." Die Rostocker treffen in den Play-offs am Freitagabend auf den VfB Stuttgart um den amtierenden VBL-Einzelmeister Antonio Radelja. Die Regeln sind recht einfach: Wer sein Play-off-Duell gewinnt, zieht ins große Finale am Wochenende ein.

"Besonderes Augenmerk auf Hertha BSC"

Spieltag

Lange aussichtsreich im Rennen um den direkten Finaleinzug war der FC St. Pauli, der letztlich Dritter im Nord-Westen wurde. "Wir haben zweimal in der Division gegen St. Pauli spielen dürfen. Wie in den Jahren zuvor schon ist das ein starkes Team, das es ebenfalls verdient gehabt hätte, in die Top 2 zu kommen", sagte Bremens eSport-Chef Dominik Kupilas. In der Zwischenrunde bekommen es die eKiezkicker mit Hertha BSC zu tun.

Die Hauptstädter wiederum schätzte Mainz-Coach Corvin Deterding stark ein: "In den Play-offs sollte man besonderes Augenmerk auf Hertha BSC legen. In den letzten Tagen sind Karten erschienen, die den Berlinern gut zu Gesicht stehen werden und zu ihrem Spielstil passen." Damit spielte 'Deter' unter anderem auf Miroslav Kloses FUT-Birthday-Objekt an, das mit 99er-Kopfball-Präzision und "In der Luft+"-PlayStyle das Herthaner Flankenspiel bereichern könnte.

Deterding bezeichnete die Alte Dame als "Favoritenschreck" - diesem Titel muss Berlin gegen St. Pauli jedoch erst mal gerecht werden. Paderborns Jonas Wirth hat hingegen den FC Schalke 04 auf dem Zettel: Die Kombination aus Bastian Rupsch und Max Eggenkämper hält der WM-Teilnehmer von 2023 für "sehr spannend". 'Jonny' sieht das eSport-Team der Knappen gegenüber der TSG Hoffenheim im Vorteil.

Die Play-offs beginnen am Freitag um 17 Uhr, je zwei der sechs Begegnungen werden parallel durchgeführt. Wie schon in der regulären Saison der VBLCC eröffnet stets das 2vs2 ein Aufeinandertreffen. Anschließend folgen abhängig von den Ergebnissen ein oder zwei 1vs1-Partien. Alle Resultate könnt ihr in unserer Übersicht einsehen. Außerdem werden die Play-offs und das Finale live auf dem Twitch-Account von kicker eSport und auf kicker.de/esport zu sehen sein.

nas

Beste und Pavlovic im Pech: DFB-Debütanten in FC 24 und im echten Leben