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VBL: Zwischenfazit zur Winterpause

Wo lief es rund? Wo nicht?

VBL: Zwischenfazit zur Winterpause

Am 13. Januar kehrt die Virtual Bundesliga Club Championship aus der Winterpause zurück. 

Am 13. Januar kehrt die Virtual Bundesliga Club Championship aus der Winterpause zurück. DFL

Eine Woche noch, dann rollt der virtuelle Ball wieder in der VBL Club Championship. Am 13. Januar wird der pausierte Ligabetrieb im neuen Jahr aufgenommen. Für Borussia Mönchengladbach und RB Leipzig bedeutet das: Weitermachen wie bisher. Beide Vereine haben sich vor Weihnachten einen Vorsprung in ihrer jeweiligen Division herausgespielt. Die "Roten Bullen" sind in Süd-Ost stolze 16 Punkte in Führung, die "Fohlen" in Nord-West immerhin elf Zähler. Sie sind die eindeutigen Gewinner der ersten Saisonhälfte.

RB Leipzig erfüllt damit die Favoritenrolle, die der Verein bereits vor Spieltag eins innehatte. Dass Mönchengladbach die andere Division anführt, überrascht hingegen ein wenig und ist auf die guten Leistungen von Neuzugang Eleftherios ˈbmg_Leftiˈ Ilias zurückzuführen. Mit ihm und Kapitän Yannick ˈbmg_Jeffryyˈ Reiners ließ sich die Borussia in 2020 nur schwer Punkte abnehmen.

Einzelakteure machen auf sich aufmerksam

Auf eine positive erste Saisonhälfte können im Nordwesten auch der VfL Bochum, der FC St. Pauli und Holstein Kiel zurückblicken. Bochum ist aktuell erster Verfolger der Spitze, denn der vor der Spielzeit verpflichtete Ali ˈPredatorFIFAˈ Oskoui Rad überzeugt auf ganzer Linie. Trotz VBL-erfahrener Mitspieler wie ˈCihanˈ und ˈXanderˈ ist der 18-Jährige bisher der erfolgreichste Punktesammler des VfL und sorgte mit zahlreichen Toren gleichzeitig für unterhaltsame Begegnungen. Erol Bernhardt hievte die "Kiezkicker" vor Weihnachten derweil auf den sechsten Rang. Damit befindet sich der FC St. Pauli etwas überraschend in der Playoff-Zone. Kiel ist mit Rang sieben ebenfalls auffallend stark platziert.

Beim 1. FC Köln, dem SV Werder Bremen und Bayer 04 Leverkusen lief es 2020 in der VBL ordentlich. Die drei Vereine befinden sich erwartungsgemäß weit oben - auf den Plätzen drei bis fünf. Dennoch kann Werder nicht komplett zufrieden sein. Der amtierende Meister knüpfte bislang nicht an die Leistungen der beiden vorherigen Saisons an. Starspieler Michael ˈMegaBitˈ Bittner lässt im Einzel zwar Punkte regnen, abseits davon hapert es jedoch. Ebenfalls noch an sich arbeiten sollten Eintracht Braunschweig, der Hamburger SV und der FC Schalke 04. Die drei Vereine enttäuschten an den ersten zwölf Spieltagen zu regelmäßig und hängen entsprechend am unteren Tabellenende fest.

Hoffnung im Südosten

Neben RB Leipzig beeindruckte in der Süd-Ost-Division vor allem der 1. FC Heidenheim. Der VBL-Debütant steht nach zwölf Spieltagen auf Rang zwei und kann die Playoffs anpeilen. Auch die SpVgg Greuther Fürth und der FC Augsburg überzeugten in der ersten Saisonhälfte - sie folgen auf den Plätzen drei und vier. Allzu viel hat das aber noch nicht zu bedeuten, denn im Südosten kann mit Ausnahme der abgeschlagenen Schlusslichter SV Sandhausen und SSV Jahn Regensburg jeder Verein recht zufrieden sein - bestes Beispiel: die TSG 1899 Hoffenheim.

Hoffenheim stolperte trotz erprobter Spieler wie Lukas 'Lukas_1004' Seiler und Jan-Luca 'Bassinho' Baß durch die Hinrunde. Häufig endeten die Begegnungen des Klubs unentschieden - Platz neun ist der Zwischenstand. Auf den ersten Blick hat die TSG einen ernüchternden Auftakt hinter sich, mit 40 Punkten befinden sich die Kraichgauer aber nur fünf Zähler hinter Rang vier. Innerhalb eines Spieltags kann sich die Tabelle entsprechend drastisch verändern. Selbst die Vereine auf den Plätzen zehn und elf - der FC Würzburger Kickers und der SV Darmstadt - sind noch in unmittelbarer Schlagdistanz zu den Playoff-Rängen.

Der siebte Doppelspieltag der VBL Club Championship steht am 12. und 13. Januar an, danach pausiert die Liga nochmals kurz bis Anfang Februar. Am 10. März werden die letzten Begegnungen der regulären Saison ausgetragen.

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Christian Mittweg

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