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VBL: Kopf-an-Kopf-Rennen im Süd-Osten

Kuriose Tore in Berlin und Frankfurt

VBL: Kopf-an-Kopf-Rennen im Süd-Osten

Am ehesten konnte der SC Freiburg am Mittwoch profitieren.

Am ehesten konnte der SC Freiburg am Mittwoch profitieren. Bundesliga Collection via Getty Images

In vier Wochen sind die Würfel in der VBLCC gefallen. Doch erste Anzeichen, wer im Süd-Osten Divisionsmeister wird, in die Top 5 kommt oder sich generell für die Play-offs qualifiziert, gibt es noch nicht. Wirklich absetzen konnte sich am Mittwoch kein Klub.

Bezüglich der Top 5 hat der SC Freiburg das beste Resultat erzielt. Die Breisgauer konnten sich im badischen Duell gegen den Karlsruher SC durchsetzen und auch den 1. FC Heidenheim bezwingen. Eine Niederlage gab es gegen RB Leipzig. Damit schielen die Badener gar auf den dritten Rang, da der FC Bayern München zuletzt ins Straucheln geriet. Auch an diesem Dreierspieltag sprang kein Sieg für die Münchner heraus.

Rückschlag für den FC Augsburg

Einen Dämpfer musste der FC Augsburg hinnehmen, die Fuggerstädter verloren ihre beiden Partien gegen Leipzig und den KSC. Gerade die Niederlage gegen Karlsruhe dürfte den Augsburgern wehtuen, da die Badener ohne Sieg in dieses Duell gingen und dementsprechend auf dem Papier Außenseiter waren.

Spieltag 26

Diesen Patzer nicht ganz nutzen konnte die TSG 1899 Hoffenheim. Mit vier von neun möglichen Zählern sind die Kraichgauer zwar auf drei Zähler am Fünftplatzierten aus Augsburg dran, hätten die Fuggerstädter aber mit der Maximalausbeute überholen können.

Richtungsweisendes Baden-Württemberg-Derby

Außerhalb jeglicher Play-off-Ränge stehen derzeit der Karlsruher SC, SV Wehen Wiesbaden, die SV Elversberg und der 1. FC Nürnberg. Der Club hat mit zehn Zählern Abstand auf Platz acht die größte Hürde, der KSC muss vier Zähler auf die Stuttgarter, die auf Platz Acht stehen, aufholen. Brisant: Genau dieses Derby steht am nächsten Spieltag an.

In Sachen Divisionsmeisterschaft konnte der 1. FSV Mainz 05 die Tabellenführung erneut verteidigen. Allerdings: Die Leipziger haben noch ein Spiel weniger und könnten bei einem Sieg auf einen Punkt rankommen. Ein direktes Duell beider Teams steht noch aus - am 30. Spieltag könnte es dann zur Top-Begegnung zwischen dem Ersten und Zweiten kommen.

Kuriose Tore in Berlin und Frankfurt

Besonders kurios wurde es bei den Begegnungen zwischen Hertha BSC und der SpVgg Greuther Fürth sowie Eintracht Frankfurt und dem Karlsruher SC. Im Olympiastadion zu Berlin ging es ins erste Einzelspiel zwischen Noah Klitzing und Sebastian Galic. Letzterer spielte im Strafraum den Ball nach einer Abwehraktion zurück zu seinem Torhüter, um über diesen den Ball nach vorne zu bringen. 

Allerdings wurde ihm ein Strich durch die Rechnung gemacht beziehungsweise Klitzing ein Tor geschenkt. Denn über den Rückpass schlug der Torwart ein Luftloch, der Abwehrspieler blockierte den Keeper zudem und stichelte schlussendlich den Ball ins eigene Tor.

Eine ähnliche Szene ereignete sich auch im Deutsche-Bank-Park in Frankfurt. Dort schlug SGE-Profi Emil Köhler eine Flanke in den Strafraum. Der KSC-Torhüter übergriff und parierte den Ball, der in einer Bogenlampe wieder zurückflog. Zwar wollte der Verteidiger des Karlsruhers Lukas Vonderheide das Spielgerät wegschlagen oder -köpfen, wurde aber von seinem Schlussmann blockiert. Von dessen Arm ging der Ball schlussendlich ins eigene Tor.

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