Virtual Bundesliga

VBL: Aufstellungsfehler kostet Sieg - 'FurkyPlayz' gnadenlos

Fürth, Darmstadt und Frankfurt mit Regelbruch

VBL: Aufstellungsfiasko kostet Punkte - 'FurkyPlayz' gnadenlos

Enttäuschung auf der einen, Freude auf der anderen Seite.

Enttäuschung auf der einen, Freude auf der anderen Seite. Apollo GG / Lasse Weigang (2)

Eigentlich hätte Leon Lödel im Anschluss an seine Einzelpartie gegen Burak May als Gewinner interviewt werden sollen. Mit 4:1 besiegte 'xLeon1903x' den Heidenheimer und bescherte nicht nur der SpVgg Greuther Fürth drei Punkte, sondern auch sich selbst seinen ersten Saison-Erfolg im Einzel. Wie geschrieben: eigentlich.

Einen Strich durch die Rechnung machte ein Flüchtigkeitsfehler in der Aufstellung. Auf der Bank bei Lödels Team saß nämlich Sheraldo Becker, der in der Winterpause Union Berlin gen San Sebastian verlassen hat. Dementsprechend ist die Karte des Stürmers in der Virtual Bundesliga nicht mehr zulässig. Folglich wurde die Begegnung zu Gunsten der Heidenheimer gewertet. Übrigens ein Schnitzer, der nicht zum ersten Mal passiert ist - auch Eintracht Braunschweig kassierte deswegen letzte Woche schon eine Niederlage am Grünen Tisch. Umso verwunderlicher, dass 'xLeon1903x' ins Fettnäpfchen trat.

Spieltag 21

Im Interview mit Kommentator Florian Hauser erklärte der Fürther: "Die letzten zwei Wochen hatte ich COVID, hab nur im Bett gelegen und habe nichts mitbekommen - ich wusste nicht mal, dass Becker gewechselt ist." Es sei einfach "schade, denn die Leistung war extrem gut. Zudem ist Burak May auch nicht irgendein No-Name, den ich verdient besiegt habe". Bleibt die Frage, ob und gegebenenfalls warum niemand die Lödels Aufstellung überprüft hat.

Mit einem Fauxpas bei den ausgewählten Spielern war der 21-Jährige allerdings nicht allein. Auch Darmstadt und Eintracht Frankfurt bekamen am Grünen Tisch eine Niederlage zugesprochen - jeweils aus demselben Grund. Bei den Klubs aus Hessen waren drei Leverkusener ausgewählt.

Maximal zwei Akteure eines Klubs sind jedoch erlaubt, abseits der VBL-Power-Items. Bei den Darmstädtern betraf es die dritte Partie gegen den KSC, zu diesem Zeitpunkt stand es insgesamt Unentschieden. Bei den Frankfurtern war es die zweite Begegnung. Da Emil Köhler gegen Kaiserslautern jedoch ein Remis erspielte, hätte es auch hier ein Entscheidungsmatch gegeben.

'FurkyPlayz' zeigt keine Gnade

Sportlich hat vor allem Furkan Kayacik für Aufsehen gesorgt. Sowohl Justin Springer als auch Kaan Tuncer ließ 'FurkyPlayz' keine Chance. Den Karlsruher düpierte Kayacik mit 6:0, gar zweistellig wurde es gegen Lauterns Tuncer (10:0). Besonders sehenswert war das sechste Tor: Mit Manu Koné lupfte er den Ball zu Granit Xhaka, der das Spielgerät aus etwa 28 Metern zentraler Position volley in den Winkel donnerte.

"Ich bin ein Statistikmensch. Ich habe 90 Minuten und versuche, über die komplette Distanz Gas zu geben", sagte der 24-Jährige zu seinen Torfestivals und wollte so die hohen Ergebnisse erklären. Apropos Statistik: Die 16 Tore aus den zwei Partien machen ihn zu dem Akteur mit den meisten Toren (77).

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