Regionalliga

Vater riet zu Wechsel: Shala mit neuer Chance in Chemnitz

Neuzugang über den CFC

Vater riet zu Wechsel: Shala mit neuer Chance in Chemnitz

Andis Shala

Berits in den 90ern lebte Andis Shala in Chemnitz - sein Vater Kujtim Shala spielte damals für den Chemnitzer FC. imago images

Shala ist in Chemnitz kein unbekannter Name. Bereits Andis' Vater Kujtim Shala spielte zwischen 1993 und 1995 beim CFC und erzielte in 42 Zweitligaspielen acht Tore für den Verein. Daher sei es für den Neuzugang keine Überraschung gewesen, dass sein Vater ihm sofort zu einem Wechsel nach Chemnitz zum Tabellen-11. geraten habe. Die neue Mannschaft gefällt dem 31-Jährigen sehr gut: "Ich bin hier prima aufgenommen worden. Es macht unheimlich viel Spaß mit den neuen Teamkollegen."

Der Stürmer spielte zuletzt in der 3. Liga bei Waldhof Mannheim, kam dort aber nur noch zu Kurzeinsätzen. "Ich bin in einem Alter, in dem ich nicht auf der Bank sitzen will", erklärt Shala. Mannheim habe ihm ehrlich mitgeteilt, dass man noch zwei weitere Stürmer holen wolle. Dass Chemnitz einen neuen Stürmer suchte, kam Shala daher sehr gelegen. Für ihn habe die Mannschaft die nötige Qualität, um es in die 3. Liga zu schaffen. Dies würde vor allem die Mannschaft selbst, aber auch die Trainingseinheiten zeigen. Aus diesem Grund findet Shala auch, dass die Leistung besser sei, als es der aktuelle Tabellenplatz darstelle.

Prestigeduell gegen Carl Zeiss Jena

Am nächsten Spieltag ist Chemnitz zu Gast bei Carl Zeiss Jena. Für Shala ist die Begegnung ein "Prestigeduell". Gegen den anderen Drittliga-Absteiger müsse die Mannschaft "ordentlich dagegenhalten" und "konzentriert nach vorne spielen", um erfolgreich aus der Partie zu gehen. Daher möchte der Stürmer, wie zwischen 2012 bis 2019 in seiner erfolgreichen Zeit in der Regionalliga Nordost volle Leistung für Chemnitz bringen. Damals erzielte er in insgesamt 180 Regionalligaspielen, unter anderem für Babelsberg und Erfurt, 72 Tore.

kon