Bundesliga

Van Bommel akzeptiert Strafe nicht

München: Niederländer sollte drei Spiele zuschauen

Van Bommel akzeptiert Strafe nicht

Mark van Bommel

Ist enttäuscht und akzeptiert daher die Strafe des DFB nicht: Mark van Bommel. imago

Auf Grund der ablehnenden Haltung van Bommels wird der Strafantrag des Kontrollausschusses nun dem DFB-Sportgericht vorgelegt. Dieser wird nun über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden. Sollte der Einspruch des bayrischen "Aggressivleaders" nicht von Erfolg gekrönt sein, würde der Niederländer dem Rekordmeister für insgesamt vier Partien fehlen. Denn die Sperre auf Grund der Gelb-Roten-Karte müsste zuerst abgesessen werden.

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Zu van Bommels Entgeleisung war es im Anschluss an eine Gelb-Rote Karte gekommen. Daraufhin hatte der Bayern-Profi in Richtung des Unparteiischen Lutz Wagner eine obszöne Geste getätigt. Da Wagner diese jedoch nicht sah, konnte das Verfahren eingeleitet werden. Nach dem Spiel beteuerte der Mittelfeldspieler jedoch, dass seine Handbewegung ihm selbst gegolten hätten. Diese Version nahmen die DFB-Richter den Niederländer, der schon in der Vergangenheit auffällig geworden war, jedoch offensichtlich nicht ab.

Eine zusätzliche Strafe folgt für van Bommel auch von Seiten seines Arbeitgbers. Trainer Ottmar Hitzfeld hatte bereits nach dem Spiel gegen den HSV angekündigt, dass es eine Geldstrafe geben werde.