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Van Baarle krönt Solo-Fahrt mit Sieg

Quer durch Flandern: Politts Attacken verpuffen

Van Baarle krönt Solo-Fahrt mit Sieg

Dylan van Baarle freut sich über seinen Sieg bei Quer durch Flandern.

Dylan van Baarle freut sich über seinen Sieg bei Quer durch Flandern. imago images

Eine gute Nachricht gab es schon vor dem Start in Roeselare: Die belgischen Behörden hoben die verordnete Corona-Quarantäne für das Team Boa-Hansgrohe auf, die deutsche Equipe konnte also an den Start gehen. Wegen eines Corona-Falls wurden nicht nur die betroffene Person und zwei weitere Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt, sondern auch weitere Teammitglieder. Deshalb verpasste Bora-hansgrohe die letzten beiden Rennen.

"Das war für uns, aber auch für viele andere, die involviert waren, eine schwierige Situation", sagte Teamboss Ralph Denk. "Uns ist bewusst, dass die Gesundheit, egal ob von einzelnen Sportlern oder einer Gesellschaft, immer an oberster Stelle stehen muss."

Und Bora-hansgrohe zeigte sich im Rennen gleich angriffslustig, Nils Politt startete etliche Attacken. Letztendlich war aber keine von Erfolg beschieden.

Besser machte es Dylan van Baarle. Der Niederländer vom Team Ineos-Grenadiers krönte eine rund 50 Kilometer Solofahrt mit einem Sieg. Der 28-Jährige folgt damit auf den Niederländer Mathieu van der Poel, der das Rennen 2019 für sich entschieden hatte. Im Vorjahr war das Rennen wegen der Corona-Pandemie ausgefallen und nicht nachgeholt worden.

Deutsche Fahrer hatten mit der Entscheidung nichts zu tun, Marcus Burghardt (Bora-hansgrohe) war als 34. noch am besten platziert. Das Eintagesrennen Quer durch Flandern in Belgien diente als Generalprobe für die 105. Flandern-Rundfahrt am Sonntag.

Quer durch Flandern, (184,10 km):

1. Dylan Van Baarle (Niederlande) - Ineos Grenadiers 3:58:59 Std.; 2. Christophe Laporte (Frankreich) - Cofidis + 26 Sek.; 3. Tim Merlier (Belgien) - Alpecin-Fenix; 4. Yves Lampaert (Belgien) - Deceuninck-Quick-Step; 5. Tosh Van der Sande (Belgien) - Lotto-Soudal; 6. Alexander Kristoff (Norwegen) - UAE Team Emirates; 7. Greg Van Avermaet (Belgien) - AG2R Citroën Team; 8. Anthony Turgis (Frankreich) - Total Direct Energie; 9. Florian Senechal (Frankreich) - Deceuninck-Quick-Step; 10. Jasper Stuyven (Belgien) - Trek - Segafredo; ... 33. Marcus Burghardt (Samerberg) - Bora-hansgrohe; 34. Maximilian Walscheid (Heidelberg) - Team Qhubeka Assos; 38. Nils Politt (Hürth) - Bora-hansgrohe; 65. Juri Hollmann (Hürth) - Movistar Team + 5:45 Min.; 68. Marcel Sieberg (Bocholt) - Bahrain Victorious + 8:14; 78. Jasha Sütterlin (Freiburg im Breisgau) - Team DSM; 79. Niklas Märkl (Queidersbach) - Team DSM; 85. Roger Kluge (Berlin) - Lotto-Soudal; 90. Christoph Pfingsten (Stahnsdorf) - Jumbo-Visma; 102. Pascal Ackermann (Landau in der Pfalz) - Bora-hansgrohe

dpa/sid/jer