Bundesliga

Valentini: "Wir müssen uns nicht verstecken"

Nürnberg: Offensive ist noch das Sorgenkind

Valentini: "Wir müssen uns nicht verstecken"

Selbstbewusst in die erste Bundesliga-Saison: Enrico Valentini (1. FC Nürnberg).

Selbstbewusst in die erste Bundesliga-Saison: Enrico Valentini (1. FC Nürnberg). imago

Der Torschütze zog ein positives Fazit: "Spielerisch haben wir über weite Strecken ein ordentliches Spiel gemacht. Alles in allem war es ordentlich, nicht super, nicht schlecht, wir sind zufrieden." Je weniger aus dem Spiel heraus passiert, desto mehr kommt es auf die Standards an. Der 29-jährige Rechtsverteidiger ist sich dessen bewusst, er ist einer der Spezialisten für ruhende Bälle beim Aufsteiger. "Letztes Jahr hat es ganz gut geklappt, jetzt muss ich es bestätigen. Es ist auch meine Aufgabe, dass wir die Qualität in diesem Bereich nochmals erhöhen."

Angst um Wettbewerbsfähigkeit des Club hat Valentini nicht, selbstbewusst sagt er: "Wir müssen uns vor niemandem verstecken." Dabei ist die Bundesliga auch für den Routinier Neuland, Stück für Stück hat er sich aus der FCN-Jugend über die Stationen VfR Aalen (2010-2014) und Karlsruher SC (2014-17) in die höchste Spielklasse hochgearbeitet. Eine Nervosität vor der Bundesliga-Premiere am 25. August bei Hertha BSC verneint er jedoch: "Wenn es Richtung Berlin geht, wird die Anspannung höher sein. Nervös bin ich aber schon länger nicht mehr, dafür habe ich zu viele Spiele. Ich freue mich einfach sehr darauf." Fehlt zum großen Glück nur noch ein verwandelter Freistoß...

Frank Linkesch