2. Bundesliga

1. FC Nürnberg - Valentini: "Ich werde relativ hart angeschossen"

Club-Coach Klauß mit Remis in Regensburg einverstanden

Valentini: "Ich werde relativ hart angeschossen"

Regensburgs Max Besuschkow trifft Nürnbergs Kapitän Enrico Valentini an der linken Hand.

Regensburgs Max Besuschkow trifft Nürnbergs Kapitän Enrico Valentini an der linken Hand. picture-alliance

"Das ist ganz schwer zu beurteilen, die Diskussionen sind natürlich groß", sagte Valentini nach Spielende am Mikrofon von "Sky". Was war geschehen? In der 55. Minute blockte der Linksverteidiger eine Flanke von Regensburgs Max Besuschkow ab, eigentlich stand die sechste Ecke für die Oberpfälzer an.

Doch Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck bekam ein Signal von Video-Assistentin Bibiana Steinhaus auf sein Headset. Denn Valentini soll den Ball bei seinem Rettungsversuch an die linke Hand bekommen haben. "Ich habe den Arm relativ nah am Körper und werde aus einem Meter hart angeschossen", beschrieb Valentini die Situation.

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Die dann auch Jöllenbeck persönlich am TV-Bildschirm kontrollierte - um anschließend auf Handelfmeter für Regensburg zu entscheiden. Diesen verwandelte Besuschkow zum 1:1-Endstand (58.).

Klauß: "Intensive Partie mit einem gerechten Ergebnis"

Ein Remis, mit dem der Club letztendlich leben konnte. "Es war ein sehr intensives Spiel mit einem gerechten Ergebnis", sagte der neue Club-Coach Robert Klauß nach seinem Ligadebüt. "Gegen den Ball war es ein guter Auftritt, da waren wir sehr aggressiv. Mit dem Ball waren wir oft zu hektisch, haben teilweise falsche Lösungen gewählt."

Eine Analyse, mit der er auf einer Wellenlänge mit seinem Kapitän lag. "Was mich positiv stimmt, ist, wie wir die Standards und allgemein verteidigt haben, große Chancen hatte Regensburg nicht", sagte Valentini, der aber ebenfalls Verbesserungsbedarf in der Offensive sieht: "Natürlich müssen wir nach vorne besser spielen."

Eine Woche hat Nürnberg nun Zeit, das System von Klauß weiter einzustudieren. Am übernächsten Sonntag macht der SV Sandhausen seine Aufwartung im Max-Morlock-Stadion. In dieses könnten erstmals nach sieben Monaten wieder Zuschauer rein. 9.743 Heimfans dürfte der Club begrüßen, sollten es die Coronazahlen zulassen.

jer

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