Bundesliga

Josha Vagnoman: Einig mit dem VfB Stuttgart

HSV und der VfB pokern noch um den Preis für den U-21-Nationalspieler

Vagnoman: Einig mit Stuttgart

Auf dem Weg in die Bundesliga: Josha Vagnoman.

Auf dem Weg in die Bundesliga: Josha Vagnoman. IMAGO/Philipp Szyza

Den Fahrplan für seine beiden U-21-Nationalspieler hat Tim Walter am Mittwoch publik gemacht. Mario Vuskovic (für Kroatien) und Josha Vagnoman (für Deutschland) waren noch länger als ihre HSV-Kollegen im Einsatz. Am Freitag sollen laut des Trainers beide ihre Leistungstests nachholen, "und am Samstag mit ins Trainingslager fliegen." Ein Plan, der sich bei Vagnoman wohl ändern wird.

Das 21-jährige Eigengewächs hatte sich frühzeitig festgelegt, dass es nach dem abermals verpassten Aufstieg in diesem Sommer dann eben allein in die Bundesliga gehen soll - nun hat sich der Rechtsverteidiger auf einen Klub festgelegt und grundlegend eine Einigung erzielt: der VfB Stuttgart soll sein nächster Arbeitgeber werden.

Vom HSV hatte Vagnoman schon im vergangenen Sommer die Absolution, zu gehen. Eine bei der U 21 erlittene Muskelverletzung aber durchkreuzte die Wechselpläne. Weil er dann im August einen Sehnenabriss im Oberschenkel erlitt, kam der gebürtige Hamburger in der zurückliegenden Spielzeit nur zu zwölf Einsätzen. Eine Bilanz, die ihn verzichtbar macht.

4,5 Millionen Euro stehen im Raum

Zum Tafelsilber des finanziell angeschlagenen Zweitligisten gehört der dynamische Modellathlet dennoch, und genau hier liegt der Haken: Der HSV möchte annähernd sieben Millionen Euro für Vagnoman bekommen, der VfB nicht annähernd diesen Preis bezahlen. Aktuell läuft der Poker zwischen beiden Parteien auf Hochtouren, realistisch erscheint eine Einigung bei etwa 4,5 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen.

Wie schnell der Wechsel über die Bühne geht, ist noch offen. Dass Vagnoman mit dem HSV am Samstag tatsächlich ins österreichische Bad Loipersdorf reist, ebenso.

Sebastian Wolff

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