3. Liga

Sperren für Wiesbadens Wurtz und Stritzel ausgesprochen

Wurtz muss dreimal zuschauen, Stritzel zweimal

Urteile gegen Wiesbadens Rotsünder gesprochen

Schiedsrichter Max Burda zeigt Johannes Wurtz die Rote Karte.

Schiedsrichter Max Burda zeigt Johannes Wurtz die Rote Karte. imago images/Jan Huebner

Stürmer Wurtz wurde "wegen einer Tätlichkeit gegen den Gegner nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung" mit einer Sperre von drei Drittliga-Spielen belegt. Keeper Stritzel muss "wegen eines unsportlichen Verhaltens" zweimal zuschauen. Das teilte der DFB am Montag mit.

Noch bevor Stritzel im Spiel bei Türkgücü München (1:0) am Sonntag wegen eines Handspiels außerhalb des Strafraums vom Platz gestellt wurde (35. Minute), hatte sich Wurtz zu einer "Dummheit" (O-Ton Geschäftsführer Nico Schäfer) in Form eines Kopfstoßes hinreißen lassen (23.). Darüber werde man tags drauf reden, kündigte Trainer Rüdiger Rehm an. "Ich war ja selbst auch kein Kind von Traurigkeit", kokettierte er mit zahlreichen eigenen Platzverweisen.

Zwei glatte Rote Karten haben extremen Seltenheitswert in der Drittliga-Historie des SVWW. In der Saison 2011/12 rettete der Klub trotz doppelter Unterzahl einen 2:1-Vorsprung gegen Osnabrück über die Zeit. Doch so frühe Platzverweise wie im Spiel bei Türkgücü München musste man noch nie hinnehmen.

Stritzel fehlt dem SVWW im Heimspiel gegen den SV Meppen am Samstag sowie eine Woche später auswärts in Braunschweig. Wurtz verpasst darüber hinaus auch noch die Partie gegen den FSV Zwickau.

cfl/ms

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